Scheibengeni

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Beitragvon Blazesmoker » So 21. Aug 2011, 14:24

Hallo

Ich habe da ein problem mit dem testen der Spulen für meinen Scheibengeni.
Und zwar ich kann drehen wie ich will die anzeige auf dem messgerät zeigt aber nichts an.
An was könnte es liegen das sich da nix tut?
Der Poti am Messgereät ist auf der richtigen stellung die Spulenenden berühren nur die Messspitzen vom Gerät der Luftspalt ist ca 1mm
Es sind 24 Magnete (zusammengeklebte Streichholzmagnete) pro Scheibe. Umlaufdurchmesser von den Magneten 300mm. Gedreht hab ich die scheibe mit der hand.
Die Spulen bestehen aus 1mm dickem Kupferlackdraht, seine länge beträgt 7.6m pro Spule.
Wenn ihr noch Daten braucht, bitte sags.

Oder auf was muss ma da genau achten? vielleicht mach ich ja irgendwelche Anfänger fehler.
Dateianhänge
scheiben.jpg
Die Scheiben
scheiben.jpg (160.84 KiB) 11450-mal betrachtet
Spulen.jpg
Aufbau zum testen
Spulen.jpg (197.43 KiB) 11450-mal betrachtet
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Bernd » So 21. Aug 2011, 14:35

Messgerät steht auf AC Volt ?
AC Volt Messbereich (Wechselspannung) ist klein genug ? (NIcht 600 Volt Bereich)
Haben sich nebeneinander liegende Magnete beim zusammen kleben abgestossen oder angezogen ?
Ist immer abwechselnd ein Nord und ein Südpol verbaut ?
Sind mehrere Magnete übereinander verklebt ?
Verstehe ich das richtig das es später ein Dualscheibengenerator wird, also 2 Magnetescheiben und
dazwischen die Spulen ?
Die Metallscheiben hinten, hast du die aus einem Blech ausgesägt ?

Mal ganz nebenbei erwähnt hätten eigentlich noch deutlich mehr Magnete auf die Scheibe gepasst was die
Effektivität erhöht hätte.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Ekofun » So 21. Aug 2011, 14:45

Hallo Blazesmoker,

was ist das für Geni,einfasig oder mehrfasig,Spulenanzahl und so weiter.An Bild sehe das 2Magneten nebeneinander geklebt wurden,bei kleben müssen sie sich abstossen!, ein auf andere zichen sich an.

Nehmen Sie ein Magnet und gehen Sie damit über Magnet,Magnet wird mit wechsel an und abgestossen,wenn nicht da ist Fehler.Auch wenn das Einfasige Geni ist Spulen werden so gewickelt:Erste Spule rechts um,dann Zweite links um und so weiter.Abstand zwischen Magneten ist groß,wenn D = 300 mm Dann ist Magnetabstand 39,25mm zu viel aber Spanung musste da sein,wenn Umfang 300 mm ist dann ist Magnetabstand 12,5 mm ist gut. Prüfen Sie Wicklungen und Verbindungen der Spulen und Magneten wie oben Gesgt wurde,da ist irgendwo Fehler.

Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Blazesmoker » So 21. Aug 2011, 14:54

Hallo Bernd

- Messgerät Steht auf AC 10 Volt (alles durchprobiert)
- Die Magnete haben sich beim kleben abgestoßen.
- Ja die Magnete sind abwechselnd verbaut Nord und Süd.
- 1 Magnet beinhaltet 12 Streichholzmagnete, 2 nebeneinander abstoßend (geklebt) damit ich eine breite vom ca 8mm erreiche und 6 aufeinander die sind anziehn um auf eine höhe von 15mm zu kommen
Rohmaße eines Schreibholzmagneten 2.5mm x 3.9mm x 35mm gepolt sind sie auf der dicke von 2.5mm.
- Jop 2 scheiben mit á 24 Magneten und die Spulen dazwischen.
- Jop Ist eine Metallscheibe mit einer dicke vom 3mm aus Wald und Wiesen stahl (S235JR)

Ja hätte es vermutlich aber bin gott froh das ich endlich alle magnete geklebt habe, war ein aufwand vielleicht...

MFG Marin
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Blazesmoker » So 21. Aug 2011, 15:00

Hallo Ekofun

Es soll eine 3 Phasen geni werden mit 6 Spulen pro phase, also insgesamt 18 Spulen.
Die Magnete wurden richtig verklebt.
Habe drauf geachtet das sich die Pole auf der Scheibe abwechseln.
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Ekofun » So 21. Aug 2011, 15:09

Hallo Blazesmoker,

bei 3 Fasen werden alle Spulen in gleiche Richtung gewickelt und Ende an Anfang nechste und so weiter immer Spulen vom gehörige Fase,bleiben 2 Drehte Anfang und Ende,wenn alles fertig ist haben sIe 3 Anfänge und 3 Enden,Enden gehen zusammen und Anfängen sind 3 Fasen(Sternschaltung).

Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Manfred » So 21. Aug 2011, 15:18

Hallo Blazesmoker,

so wie die Magnete zusammengefügt sind hast Du einen N-Pol und einen S-Pol aufgebaut. Das kannst du gut prüfen, nimm einen Magneten in die Hand , eine Magnethälfte zieht an die ander Hälfte stösst ab. Drehe mal die Magnete um 90 Grad und dann im wechsel N-S einbauen.
Auf diesem Bild ist Lage der Magnete zur Spule zu erkennen.
DSC00564.JPG
DSC00564.JPG (79.6 KiB) 11435-mal betrachtet

Grüsse
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Bernd » So 21. Aug 2011, 15:19

Hast du denn wirklich 0 Volt gemessen oder z.B. "nur" 0,1 Volt ?
Sind die Drähte richtig abisoliert ?
Kannst du einen Durchgang bzw. Widerstand der Spule messen ?
Wie schnell drehte die Scheibe während der Messung ? Du darfst nicht bei kleiner Drehzahl mit nur einer
Spule 1 Volt oder mehr erwarten.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Blazesmoker » Di 23. Aug 2011, 09:13

Also hab nochmal viele tests gemacht und konnte nicht wirklich eine veränderung feststellen.
Das komische ist wenn ich beim messgerät bei 2 Volt AC bin und die Scheibe drehe bewegt sich nichts, aber wenn ich die Spule mit meinen Fingern anfasse im stillstand dann springt die anzeige vom messgerät.
Auch merkwürdig ist ich kann den Wiederstand der Spule nicht messen. Die Drähte hab ich abisoliert mit ein wenig Schleifpapier an den Enden.
Die Scheibe hab ich mit der Hand angedreht vielleicht auf 60 1/min.
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Re: Scheibengeni

Beitragvon Ekofun » Di 23. Aug 2011, 10:18

Hallo Blazesmoker,

scheint mir das Drähte nicht gut abisoliert sind,mach nur eine Spule gut abisolieren dann messen Wiederstand,vorerst überprüffe Messgerät,Messspizen zusammen Anzeige soll 0 bis 0,02 sein(Ohm),dann messen Wiederstand vom Spule.
Auch andere Spulen gut abisolieren,Drähte sollen richtig blank werden,darf kein bischen Lack da sein.Kann sein das Baterie in Messgeräht lehr wurde dann muss neue drin.
Wenn jetzt keine Anzeige oder nur 0,0 Ohm dann ist was mit Spule nicht in Oednung.Rechne rein mathematisch welche Wiederstand soll eine Spule haben:
1)Querschnitt vom Draht = D^2 * 3,14 / 4
2)Ohm/m = 0,0178 / Querschnit
3)Ohm Spule = Drahtlänge * Ohm/m

So haben Sie Anhaltspunkt für Widerstand eine Spule und Wiederstand der Fase ist R eine Spule mal Spulenzahl eine Fase.

So dann wissen Sie was ungefähr Geräet anzeigen sollte.Mesgeräht auf 200 Ohm Bereich stellen!

Grüße

Ekofun
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