Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon vm » Sa 23. Nov 2013, 23:53

Hmmmm

Und wenn du 2 Magnete untereinander auf die Stahlplatte pappst bleiben die Kopflängen der Spulen gleich ,nur die Schenkellänge ändert sich.

ist aber kein Kreis und auch kein Quadrat .

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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon Bernd » Sa 23. Nov 2013, 23:58

Jo das ist dann ein Rechteck mit der doppelten Kernfläche = doppelte Spannung.
Dieses Rechteck nutzt den zur Verfügung stehenden Platz gut aus, ist aber elektrisch gesehen keine günstige Bauform denn die Kernfläche
dieser rechteckigen Spule kann man in einem Quadrat mit weniger Umfang realisieren als mit einem Rechteck.


Grüsse

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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon vm » So 24. Nov 2013, 00:02

Da wird aber der Kopf größer. (= Widerstand )

ich geh ins Bett :)

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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon Bernd » So 24. Nov 2013, 00:08

Ich wusste das du das sagst, das beim Quadrat "der Kopf" grösser wäre, aber dafür sind die Seiten des Quadrates kürzer als beim Rechteck und insgesamt
ist der Innenwiderstand der Wicklung um ein Quadrat herum gewickelt kleiner als der um ein flächengleiches Rechteck.
Die Spannung die von beiden Bauformen erzeugt wird ist gleich wenn sich der Fluss durch beide Kerne gleich verändert, nur der Wickelumfang um den Kern herum ist unterschiedlich.
Ich glaube jetzt kannst du folgen.


Grüsse

Bernd
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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon magneto » So 24. Nov 2013, 14:37

Hallo Ekofun
Ekofun hat geschrieben:(auf Seite 8)

Vom Joul weiss das 1 Joul = 1 W/s = 1N/s.Also nur in Bewegung.
Ekofun

Das stimmt wohl nicht, sondern:
1J = 1N · 1m
1J = 1W ·1s

Mir scheint, daß angezeigte in Simulationen Joul- Werte zeigen nur die Arbeit, die ausgeführt werden könnte wenn bei gegebener Anziehungskraft und Entfernung die Magnete sich aneinander bewegt hätten
(rein theoretisch, wenn solche Bewegung konstruktionsbedingt möglich wäre).

Ganz sicher bin ich allerdings nicht...

Grüße

Stefan
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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon Famzim » So 24. Nov 2013, 16:19

Hallo

Ich habe mal eine Frage, da diese Simus ja alle im Ruhezustand gezeigt sind ohne Belastung am Generator, frage ich ob das auch mit Last möglich ist.
Ich denke mir das so.
In den Luftspallt wird ein dünner Feritmagnet programiert mit einer Falschpolung, zum simulieren des Elektromagnetfeldes bei Vollast.
Gezeigt werden soll dadurch das Im Ferit das Feld schwächer ist als aussen herum oder so .
Ist das möglich, kann das Feem ?

Gruß Aloys.
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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon Ekofun » So 24. Nov 2013, 17:00

Hallo magneto,

ein Joul ist 1W/s,das steht auch in Buch.Habe am Freitag mit Dr.Kersting gesprochen und gefragt ob dann Leistung vom Geni so zu rechnen wäre.Er sagte ja,Joul * Frequenz * Volpolzahl ergibt Leistung.Joulwewrt sagt die Enrgiedichte innerhalb eines Pols.

Volker hat bei seinen Geni ca 650 W bekommen und mit obige Rechnung habe 700 Wat bekommen.Wie es scheint ist Ahname schon richtig. :?

Grüße

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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon vm » So 24. Nov 2013, 18:38

Hallo Bernd

Habe mal die Versuche vom Black heraus gesucht ( ist leider kein richtig passender dabei )
...................................................................................................................................................
Dualgeni 3 Phasen 30 Spulen , 10 Spulen pro Phase ( theoretisch )

20 Magneten pro Rohr 60 x 10 x 5 mm ( Tiefe x Breite x Höhe )

10 mm Luftspalt 514 U/min 3,2 Volt ( an einer Spule mit 30 Windungen gemessen ) Jochgröße gleich Magnetgröße


.................................................................................................................................................

Dualgeni 3 Phasen 12 Spulen , 4 Spulen pro Phase ( theoretisch )

8 Magneten pro Rohr 60 x 20 x 5 mm ( Tiefe x Breite x Höhe ) Ich hatte nicht genug Magneten , 10 Magneten pro Rohr wäre korrekt , dann ist der seitliche Magnetabstand etwa Magnetbreite in beiden Fällen

10 mm Luftspalt 514 U/min 3,2 Volt ( an einer Spule mit 30 Windungen gemessen ) Jochgröße gleich Magnetgröße

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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon Bernd » So 24. Nov 2013, 19:07

Volker was schliesst du aus den Werten? Leider sagt mir das nichts und ich kenne auch nicht den genauen Aufbau.
Wenn ein Generator die falsche Magnetanzahl hatte ist es allerdings schwer daraus Schlüsse zu ziehen.
Aber grundsätzlich, was schlussfolgerst du aus deinen Beispielen ?
Das der Generator mit den schmalen Spulen die 2,5 fache Spannung erzeugen würde ?
Wie sieht es mit den Verhältnissen der Innenwiderstände zueinander aus ?


Grüsse

Bernd
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Re: Hat jemand Lust auf eine kleine FEMM Simulation ?

Beitragvon vm » So 24. Nov 2013, 20:26

Hallo Bernd

Es handelt sich um einen ala Black mit verschiedener Magnetbestückung ( was der Platz hergibt ) und einer zur Magnetbestückung passenden Testspule mit 30 Windungen.

Die Verdopplung der Magnetbreite bei gleicher Magnetlänge ( geht also mehr in Richtung Quadrat ) hat keine Spannungsveränderung gebracht .

Wenn man jetzt mal behauptet das das bei den korrekterweise 10 Polen pro Rohr auch in etwa so bleibt :oops: würde das so aussehen:

10 (Spulen /Phase) * 3,2 Volt = 32 Volt pro Phase bei 514 U/min

benötigte Drahtlänge (nur Pi mal Daumen)

0,14m * 30 Wind. * 10 Spulen =42 Meter Draht pro Phase

................................................................................................................................................
#
.................................................................................................................................................
5 (Spulen /Phase) * 3,2 Volt = 16 Volt pro Phase bei 514 U/min

benötigte Drahtlänge (nur Pi mal Daumen)

0,16m * 30 Wind. * 5 Spulen =24 Meter Draht pro Phase

möglicher weise ist aber die Spannung etwas ( geringfügig ) höher :oops:

Drahtstärke und Windungszahl bleibt gleich da gleicher Platz für Spulenschenkel.

Wenn man nun dem Draht noch einen Erfundenen Widerstand von 0,1 Ohm / Meter gibt hat :

die eine Phase 32 Volt und 4,2 Ohm ( bei 1A also 27 Watt Nutzleistung + 4,2 Watt Verlustleistung ) also etwa 86 % Wirkungsgrad.

die andere 16 Volt 2,4 Ohm ( bei 1 A also 13,6 Watt Nutzleistung + 2,4 Watt Verlustleistung ) 85 %

Da aber mehr Platz ist bekomme ich die Doppelte Windungszahl drauf aber der Widerstand steigt durch die größer werdenden Spulenunfänge erheblich !!!



Luftspalt und Magnetvolumen ist bei beiden gleich nur die Drahtlängen änden sich aber im Luftspalt kann die spule der Version 2 nur doppelt so breit werden also 60 Windungen !!!!!!!

So richtig messbare Vorteile für Quadratisch habe ich nicht gefunden :?


Ich gebe zu das ist etwas an den Haaren herbeigezogen :roll: und gehe schon mal in Deckung :D

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