Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 26. Aug 2011, 15:56

Hallo zusammen,

hier ein Beispiel für Spule: Annahme:Flußdichte ist 0,14T(wirksame) und glaube nicht das sie größer wird eher kleiner.
L 0,035m,U/min 60,U 12V.
r = 0,06m
Flußdichte = 0,14T
L = 0,035m
U/min = 60
Genispanung = 12V

Dann ist 0,14T * 0,035m*6,28 * 60U/min* 0,7 * 0,06m = 0,07755 ; Windungen: = 12V / 0,0775 = 154,7 = 155 Windungen.
I kurzschlus = U / R inenn(Ri = R Spule); R = U / I, für I setzen wir irgend ein Wert also 6Ampere,dann ist
R = 12V / 6A = 2 Ohm.
Draht von 1mm dicke hat Querschnitt von 0,785 mm², R/m = 0,0178 / 0,785 = 0,023Ω/m.Dann geht auf Spule
2Ω/0,023Ω = 88,2 m Draht von 1mm Dicke.

Auf 3,5 cm Länge kommen:35mm / 1mm = 35 Windungen; Spulen D = 3 cm dann ist 1 Windung 3cm * 3,14 = 9,42cm.
Für eine reihe geht 9,42 cm * 35 Wdg = 329,7 cm = 330cm = 3,3m, dann für 88,2m brauchen wir 26,7 Reihen mal 1mm =
= 26,7 mm Höhe + 10% = 29,4mm Höhe.

Nehme an das 6 Ampere Kurzschlußstrom zu wenig ist wenn schon dann 10 Ampere,dann geht noch mehr draht und dickere
als 1mm.Aber auf diese Weise könnte man Spule definieren und wenn Spulengröße fest steht dann gehts an Klauen und andere Sachen, denke ich.

Diese Rechnung ist nur ein Beispiel wie kann man zu Dimensionen kommen nichts mehr.Für Tesla habe so aus Bauch ein Wert genommen,vileicht ist noch kleiner.Wenn Magneten 1T haben dann kann hinkommen, zwischen 0,11 bis 0,14 T,well
Weg zimlich lang ist und haben 2 Luftspalten,eine zwischen Magneten und Krallen und zweite zwischen Spulenkörper und Krallen.
Übrügens bei 10A Kurzschlusstrom gibt Geni ca 30W bei 60U/min bei disen Beispiel wenn alles so ist.

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 26. Aug 2011, 16:11

und haben 2 Luftspalten,eine zwischen Magneten und Krallen und zweite zwischen Spulenkörper und Krallen.

Zwischen Spulenkörper und Krallen ? Wie meinst du das ?

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 26. Aug 2011, 16:18

Hallo Bernd,

Die Krallen gehen bis zu hälfte von jede Site ins Spule und Draht ist nicht gewickelt auf diese Krallen sonder auf Spulenkörper,der eine gewisse dicke hat und das nenne ich als zweite Luftspalt.Sllte das anderes sein dann stimmt das natürlich nicht.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 26. Aug 2011, 16:35

Der Fluss geht doch nur durch den eisernen Teil, von einem Magneten in die Kralle bis zur Spulenmitte, dann in die andere
Kralle und dann über diese zurück zum nächsten Magneten. Der Fluss geht nicht durch die Kupferdrähte und auch nicht
durch einen Kunststoff-Spulenkörper.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 26. Aug 2011, 16:43

Hallo Bernd,

dachte das Fluß durch Spule noch gehen muss.Dann bleibt nur eine Luftspalt und kann sein das Teslawert bischen höher ligt.Das war ein Beispiel wie mann Spule dimensionieren könnte.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Wolle » Fr 26. Aug 2011, 20:45

Hallo,

bei der Dimensionierung des Genis muss ich jeder sein Einsatzgebiet abstecken.
Ich denke für die meisten kommt der Klauenpolgenerator für einen Lenz, Lenz2 oder C-Rotor in Frage.
Aufgrund der

Ich könnte mir gut vorstellen, das die Wanda von Kalli eine gute Größe für einen ambitionieren Bastler als Einstieg darstellt.
Das wäre 1,50 x 1,50 Rotor:
Hab die Daten mal schnell ins Lenz2- Tool eingetragen:

Unbenannt.jpg
Unbenannt.jpg (170.35 KiB) 6283-mal betrachtet


So könnte mal die Leistung bei entsprechender Drehzahlen des Genis bestimmen...

Grüße Wolle
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Sa 27. Aug 2011, 10:25

Hallo Wolle,

da bin mir dir einer Meinung, es sind sehr viele Faktoren die in ein Gesamtkonzept für ein erfolgreiches Windrad einfliessen. Die Frage ist dann durchaus berechtigt, ist der Klauenpolgenerator eine passende Lösung. Aber genau das wollen wir ja abklären. Es sind oft die Details die zum Erfolg beitragen.
Ein Beispiel: ich möchte ein E-Trafoblech bestellen, welche Grösse soll es dann sein ist die Frage ?
dafür brauche ich die Größe der Spule = Länge, Aussendurchmesser und das Loch, daraus ergibt sich die Größe Der Klaue und danach kann ich dann das passende E-Trafoblech bestellen. Solange ich diese Schritte nicht vollzogen habe könnte ich eine Fehlentscheidung treffen. siehe Bild
trafoblechauswahl.jpg
trafoblechauswahl.jpg (22.95 KiB) 6265-mal betrachtet

Damit ihr eine Vorstellung von den provisorisch festgelegten Maßen bekommt werde Einzelteilzeichnungen mit Maßen erstellen.

Grüsse
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Sa 27. Aug 2011, 12:48

Hallo

eine Übersicht in Schnittdarstellung

baugruppe4 schnitt.jpg
baugruppe4 schnitt.jpg (36.42 KiB) 6254-mal betrachtet


magnetring.jpg
magnetring.jpg (41.03 KiB) 6254-mal betrachtet

Für den Aussenring habe ich ein Stahlrohr eingeplant, in dem zwei Streichholzmagnete übereinander eingeklebt werden. Die Zwischenräume werden dann mit 2K-Harz ausgegossen werden

klauenzusammenstellung.jpg
klauenzusammenstellung.jpg (18.28 KiB) 6254-mal betrachtet


klauenkern.jpg
klauenkern.jpg (30.89 KiB) 6254-mal betrachtet

Der Klauenkern ist zweiteilig ausgeführt, weil man dann die Klauen besser verstemmen kann.

Noch nicht gezeichnet ist die Lagerung des Aussenläufers, der Anschluss für den Repeller, die Spule, die Mastbefestigung und die Kabelführung. Das machen wir dann später, wenn die richtigen Abmessungen für die Spule und Klauen vorliegen.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 27. Aug 2011, 14:31

Hallo Manfred,

das ist schöne Zeichnung aber wir müssen zuerst Spule festlegen,Klauen und alles andere richtet sich nach Spule.
Um Spule festlegen brauchen wir Leistung festsetzen.Wolle hat da bei Lenzrotor markiert ein Bereich vom 56 bis 600Wat.
Für 600 Wat wird Geni aber zimlich groß und werde Dein Zeichnungbeispiel um einiges übertrefen.
Je Wat soll Eisenquerschnit ca 0,9 cm^2 je Kralle,wir haben 28 Krallen, ist 25,2cm^2. - 25,2 * 25,2 = 635Wat,Ganze Querschnit teilt sich durch Krallenzahl(28),und Querschnitt ist wurzel aus Watzahl(600).

So eine Kralle soll 0,9 cm^2 Queschnit haben dann Krallenmaas ist Wurzel aus 0,9 = 0,95.Bedeutet das Kralle ein Maas hat
von 9,48mm X 9,48mm und dann 28 mal so.Da ist auch abstand zwischen Krallen,nehmen wir in Spule ca 3mm dann haben wir 28 * 3mm + 28 * 9,48mm = zusammen 349,5mm.Für innen D von Spule brauchen wir 111,3mm nur Für Krallen.
Da kommt noch Loch für Welle.Also Spuleninnenloch ist 111,3mm D + Welle! Bei 12V und 600 Wat fliest eine Strom von
50 Ampere,also Drahtquerschnitt soll dann mindest 4,5mm^2 haben(Normal 8,3mm^2) dann wissen wir was für Spule das wird.So denke ich 600 Wat mit eine Spule zu erreichen ist nicht Raatsam wird sehr Groß.

Bin der Meinung das wir uns einigen auf eine vernüftigen Leistung der mit eine oder auch 3 Spulen machtbar ist.Obige Beispiel zeigt wie alles zusammen hängt und wie alles verknüpft miteinander ist.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Sa 27. Aug 2011, 17:57

Hallo Ekofun,

es sind jetzt 36 Klauenpakete mit 12 Blechen und den Maßen 6mm breit und 5mm hoch, der Gesamtdurchmesser ist auf 140mm vergrößert. Die Länge der Spule 35mm, der Aussendurchmesser 98mm und das Spulenloch 80mm.Das Spulenloch könnte ich auf 60mm verkleinern, wenn da noch mehr Draht auf die Spule müsste. Die Krallen könnten auch noch etwas länger werden, dann wäre noch etwas mehr Platz für die Spule.
sicherung von montage generator schnittdarstellung.jpg
sicherung von montage generator schnittdarstellung.jpg (86.49 KiB) 6239-mal betrachtet

Der Kupferfarbige Ring ist die Spule, der weiße Ring ist die Wickelspule.
Ich brauche im Augenblick nur den Innendurchmesser für die Spule, um die Zeichnungen anzufertigen und um die Drahtführungen festzulegen.

Grüsse
Manfred
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