Generator für Windmaster 500Watt

Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Bernd » Fr 14. Okt 2011, 21:36

Hölzerne Keile können auch gute Dienste beim trennen zweier aufeinander klebender Magnete leisten.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon andreas » Fr 14. Okt 2011, 22:08

Hallo Bernd,

metallische Keile helfen gut beim Ernten von aufgeklebten Magneten, welche man anderweitig verwenden möchte. Diese Erfahrung habe ich speziell beim Entfernen von Festplattenmagneten gemacht. Trägermaterial samt Magnet auf den warmen Heizkörper im Winter gelegt, eine viertel Stunde reicht aus. Dann Träger senkrecht in den Schraubstock gespannt, Magnet darf an der Backe aufliegen. Einen alten Stechbeitel mit leichten Holzhammerschlägen senkrecht zwischen Magnet und Träger getrieben, löst den Magnet zuverlässig vom Träger. Meist gibt der inzwischen weiche Kleber nach, oft löst sich aber auch die Beschichtung von Träger oder Magnet - je nach Qualität der Oberflächen. Die Verluste sind gering, ich hatte nur um 1 % Bruch dabei.

MfG. Andreas
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Sa 15. Okt 2011, 19:37

Hallo Bernd und Andreas, ( "aufräumarbeiten abgeschlossen" )

Danke für die Tipps.
Gestern habe ich die Platten mit meinem Bruder auseinander gelegt hierzu habe ich erst alle Magnete Abgezogen bis auf die wo es nichtmehr ging. Dann waren es noch ca. 12 Magnete und dann ging es ganz leicht.
Verluste hatte ich durch den Zwischenfall eigentlich nicht.

Jetzt habe ich es einmal mit 4 langen M6er Schrauben versucht hat super funktioniert da hatte ich zum Testen aber mal nur 4 von 24 Polen auf jeder Scheibe.

Ob ich mich mit dem Generatorbau Übernehme kann ich nicht sagen

Ich hoffe mal nicht :D

naja ich meld mich wenn ich mal wieder was positives zu berichten hab

Gruß
Michael
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Wolle » Mo 17. Okt 2011, 15:45

@ Arowana:

Was mir bei deiner Scheibe (die Pappvorlage mit den dünnen Speichen) auffällt, bei den Übergängen von den Speichen zu den Kreisen -
hier solltest du den Übergang mit Radien versehen sonst kommt es auf Dauer zu Kerbspannungen im Material und dir wird das Material einreißen und brechen!!
Schau hier, so hatte ich es gemacht: viewtopic.php?f=21&t=942

Grüße Wolle
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Mo 17. Okt 2011, 19:15

Hallo Wolle,

bei deinem Windrad habe ich mich vor ein paar Monaten auch reingelesen besonder gefällt mir die Idee mit den GFK-Flügeln
Ich habe mir auch so ein Testwindrad mit einem mit einem Nabendynamo von Shimano gebaut aber hier bis jetzt im Forum noch nichts geschrieben sind ja auch schon einige Beispiele da.
Evtl schreibe ich hierzu mal einen Bericht wenn ich mal Zeit habe.
Zu meinen Magnetplatten Die Brennteile haben einen Radius in den Aussparungen ich denke das dürfte so ca ein 5mm Radius sein.

Ich bin gerade am überlegen ob ich die Magnete auf die Scheiben kleben sollte oder ob ich gleich stärkere Platten bestellen sollte. ( wenn ja was für Kleber ist da am besten? )
Kann man die Magnete wirklich so einfach vom Kleber befreien wie es Andreas schreibt
P.s. als ich die Magneten dran hatte habe ich die Scheibe auch einmal gewogen waren mit Magnete 4,4 kg pro Scheibe.
Wenn ich jetzt zu dem schluß kommen würde dass sich die Platten trotz des Abstands leisten zu arg biegen dann würde ich evtl auf 12mm Starke scheiben zurückgreifen.

Gruß
Michael
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Mo 17. Okt 2011, 19:55

Hallo Bernd,

ich bräuchte wiedermal hilfe von dir :oops:
Mit dem berrechnungs Programm komme ich nicht so klar.

meine Magnetscheiben haben ja jetzt einen 440mm Durchmesser also so wie du es beim Beispiel "Arowana1" berechnet hast nur das es sich bei den berrechnungen noch um die Windmaster berrechnungen handelt. also 35 Volt ( zu der Datei kommst du auf Seite 4 )
So da ich mich mit diesen Eingabewerten nich auskenne wie z.b. wieviel Ohm welcher draht hat etc und so weiter. :?:
Also es waren 18 Spulen und die 24 Magnete
Es wäre sehr net wenn du mir eine 12 Volt berrechnung und eine 24 Volt berechnung machen würdest
Schonmal danke in vorraus. ;)

Ich habe mich mal mit einem Kumpel kurzgeschlossen ( ist Elektriker ) er hat mir zu diesem Gleichrichter geraten bzw. hat er gesagt bei dem kann ich eigentlich nichts falsch machen.
http://www.schams-solar.de/download/WIN ... 50d_DE.pdf

mit diesem Laderegler kann ich bei 12 Volt 140 Watt und bei 24 Volt bis 190 Watt Ernten. ( oder kennt jemand einen besseren? )

Das wäre bei 12 Volt ja bis ca 12 m/s und bei 24 Volt ca. 13-14m/s
wenn ich es richtig verstehe. :lol:

Gruß
Michael
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Bernd » Mo 17. Okt 2011, 22:17

Wenn du diesen Regler einsetzen willst, der mir persönlich auch zusagt, dann kannst du mit einem 12 Volt oder 24 Volt
Generator aber total nichts anfangen, dessen bist du Dir bewusst ?
Schau in die Grafiken, die beginnen bei 40 Volt und das ist dann erst der Nutzbeginn.
Bei voller Leistung sollten es dann um die 150 Volt werden.

Übrigens erzeugt ein Generator seine Nennspannung beim Ladebeginn und nicht erst bei 12m/s sonst würde man ja
nie auf Nennspannung kommen.

Um bei einem Generator der fertig berechnet ist die Spannung zu halbieren muss man nur halb soviele Windungen aus
dickeren Draht aufwicklen so das die Spule das gleiche Volumen behält bei halber Windungszahl.
Für das Verdoppeln der Spannung gilt sinngemäß das gleiche.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Di 18. Okt 2011, 16:36

Hallo Bernd,

posting.php?mode=reply&f=8&t=1058
Bernd hat geschrieben:dann kannst du mit einem 12 Volt oder 24 Volt
Generator aber total nichts anfangen, dessen bist du Dir bewusst ?

Danke die Grafik habe ich Total übersehen :oops:

Bernd hat geschrieben:Übrigens erzeugt ein Generator seine Nennspannung beim Ladebeginn und nicht erst bei 12m/s sonst würde man ja
nie auf Nennspannung kommen.

Da habe ich mich verschrieben sorry ich meinte damit die Maximal auslegung! ( also Sturm )

Das ist ja dann aber Praktisch ich rechne da rum mit 12 Volt und 24 Volt alles umsonst!
Also sieht es so aus: meinen Generator egal was für ein Akkusystem ich benutze ob 12 oder 24 Volt wird auf 40 Volt Ladebeginn ( Nennspannung ) Ausgelegt.
Ich kann also jeder Zeit nur durch hebelumstellung einen 12 Volt oder 24 Volt Akku Laden!

Bernd hat geschrieben:Um bei einem Generator der fertig berechnet ist die Spannung zu halbieren muss man nur halb soviele Windungen aus
dickeren Draht aufwicklen so das die Spule das gleiche Volumen behält bei halber Windungszahl.
Für das Verdoppeln der Spannung gilt sinngemäß das gleiche.

So hier habe ich eine Frage wenn ich die Draht dicke ändere muss ich da Am "Spezifischen widerstand des Drahtes" den Ohm wert ändern?
Was für einen "Gesamt innenwiderstand"sollte da der Gnerator haben sind da 9,33 Ohm zuviel?

Sorry wegen der dummen Fragen :oops:

Gruß
Michael
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Ekofun » Di 18. Okt 2011, 17:17

Hallo Arowana,

Geni ist auf 40 V ausgelegt,richtig? dann wenn 24 V gebraucht werden ist das 40% weniger Spanung. 40 V - 40% = 24 V oder?Logisch were jetzt alle Spulen mit 40% dickere Draht wickeln dann bekommen wir 24 V.

Angenommen Original Draht hat 0,6mm dicke dann ist neue 0,6 + 40% = 0,84mm dick,dadurch haben wir weniger Windungen aber größere Querschnit und mehr Leistung,denke ich.So was habe aber noch nicht gemacht,habe keine gekaufte Genis gehabt.

Diese überlegung were logisch,denn wenn wir Draht von dopelte dicke nehmen hben wir 50 % weniger Windungen und nur 20 V.

Grüße

Ekofun
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Di 18. Okt 2011, 17:43

Hallo Ekofun,

bis jetzt ist der Geni nur in Arbeit. Ich muss noch den Stator Wickeln.

Falls ich es selbst richtig verstanden habe so wie Bernd es meint hat mein Laderegler einen Arbeitsbereich von 40 - 160 Volt und regelt dann automatisch auf 12 bzw. 24 Volt für die Baterie runter.

Aber da ich mich mit dem Generatorbau leider nicht so gut auskenne wie ihr zwei kann ich da leider nicht viel dazu sagen.

Gruß
Michael
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