Generator noch auf dem Computer

Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Bernd » Di 22. Nov 2011, 21:31

So ganz verstehe ich das Zusammenspiel zwischen Spulen und Magneten noch nicht.
Es sieht so aus als ob eine Spule ca. 120 Grad des Rotors belegt ?

Grüsse

Bernd
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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Ekofun » Di 22. Nov 2011, 23:01

Hallo Manfred,

siht gut aus nur wie hast Du gewickelt ,meine welche Schrit genommen.Ich hätte einfach in jeden Nut gewickelt einmal rechts rum nexte links rum und so weiter.Nutenübersprünge sind nicht nötig denke ich.Aber mach so wie Du es angefangen hast,sonst kommst dureinander.

Wenn fertig ist vergessen Sie nicht seitlich Drähte miteinander vestbinden,es kann sein das bei einen höheren Drehzahl Spulenköpfe auseinander flügen.

Bei Drei Fasen häten Sie 2 Spulen pro Fase und Wickelschritt were 1 auf 4, und nur 4 Magneten.

Grüße

Ekofun
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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Bernd » Di 22. Nov 2011, 23:06

Ja so sehe ich das auch. Bei nur einer Phase hätte man einfach nur in Schlangenlinie durch die Nuten wickeln müssen,
so wie Ekofun es schon sagte. Umso mehr wundert es mich das du beim (vermutlich) einfachen hin und her drehen
schon 2,5 Volt erzeugt hast.

Grüsse

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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon andreas » Di 22. Nov 2011, 23:20

Hallo Manfred,

noch ein kleiner Tip zu den Wicklungsköpfen. Du hast ja offenbar alles mit einem Stück Draht gewickelt. Das erzeugt relativ hohe Wicklungsköpfe, mitunter wird der Platz für den Kommutator dann zu knapp. Wenn Du zweidrätig wickelst und nachher die beiden Teile zusammenschaltest, kommst Du glatt mit der halben Wicklungskopfhöhe aus. Denn so entstehen in jeder Ebene zwei parallele Wickel, jeweils symmetrisch zur Welle.

MfG. Andreas
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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Manfred » Di 22. Nov 2011, 23:22

Hallo Bernd,

Bernd hat geschrieben:Es sieht so aus als ob eine Spule ca. 120 Grad des Rotors belegt ?
ist sogar noch mehr, 180 Grad. Dadurch entsteht die Ausformung der Spulenköpfe, was natürlich sehr ineffektive ist.
Die Spule steht auf der einen Seite auf dem Norpol und auf der anderen Seite auf dem Südpol eines Magneten. Denk mal an das Schulbeispiel mit einem Hufeisenmagneten in dem sich eine Leiterschleife dreht, das war übrings auch der Gedankenauslöser für diese Experiment.
Nun habe ich 12 "Hufeisenmagnete" mit je 45 Schleifen gebaut, was dabei herauskommt ist mir noch vollkommen unklar. Es wird sich zeigen wenn die Schleifringe eingebaut sind, erst dann kann ich den Generator laufen lassen. Durch das Hin- und Herdrehen von Hand konnte ich erkennen das sich da etwas tut.
Vielleicht steck da ein rastfreier Nabendynamo ohne Knick drin, das wickeln der Spule ist einfach nur das zählen bis 45...... ;)

Grüsse
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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Bernd » Di 22. Nov 2011, 23:40

Da bin ich echt mal gespannt denn im Gegensatz zum Hufeisenmagneten, zwischen dessen 2 einzelnen Polen sich
eine Spule dreht, bewegt sich deine Spule zwischen all den abwechselnden Magnetpolen die auf dem Weg vom einem
Spulenschenkel zum anderen Spulenschenkel liegen. Mit dem Hufeisenexperiment hat das nur noch sehr wenig zu tun.

Dein Generator dürfte daher nahezu ausschliesslich nach dem Prinzip der Induktion direkt in die Leiter der beiden
Spulenschenkel hinein funktionieren.

Grüsse

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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Manfred » Mi 23. Nov 2011, 00:09

Hallo Andreas,

danke für den Tip, die Wickelköpfe sollen schön ballig werden, reine Optik. Das bringt natürlich auch allerhand Ohm. Für den Kommutator habe ich noch genug Platz. Deine Wickelart, Löcher bohren, Platzhalter mit Dübeln und Schlitzen habe ich auch ausprobiert, der Kupferballen bringt noch mehr Optik. Zwischen diesen Wickelarten habe ich hin und her geschwankt.
Ekofun ich benutze doch den chemischen Backlackdraht, der wird noch verdichtet, das ist von Hause aus eine feste Spule. Zu guter letzt wird alles noch mit Kunstharz versiegelt. Ausserdem ist es eine sich selbst haltende Spule, da fliegt nichts mehr weg. Der letzte Draht der aus der Wicklung kommt, den muss ich gesondert sichern, da besteht die Gefahr das er sich eventuell lösst.

Grüsse
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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Manfred » Mi 23. Nov 2011, 00:24

Hallo Bernd,

da hat das blinde Huhn wieder ein Korn gefunden.
Bernd hat geschrieben: sondern immer nur dann wenn die Spulenschenkel durch den freien Raum zwischen den Magnetpolen rotieren.
Die Spulenbreite entspricht dem Raum zwischen den Magnetpolen. Das hat sich so ergeben, hatte mich schon geärgert das ich nicht noch mehr Magnete eingebaut habe. Irgendwer baut hier bei mir unagemeldet mit :?:

Grüsse
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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Bernd » Mi 23. Nov 2011, 01:07

Die Feldlinien der beiden Magnetpole des Hufeisenmagneten führen durch die Spule hindurch, den Weg von
einem Hufeisenpol zum anderen, genau durch das Spulenloch hindurch. Normalerweise ist die Spule
dann noch mit einem Eisenkern versehen.
Bei Dir machen die Feldlinien einen anderen Weg. Hier führen die Feldlinien eines Magnetpols zu den jeweils
benachbarten Magneten und nicht mitten durch die Spule/Achse hindurch.
Allerdings gehen sie dabei wohl teilweise auch über den Spulenschenkel hinweg durch das Spulenloch hindurch
zum Nachbarmagneten. Bin mal gespannt was dabei heraus kommt.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator noch auf dem Computer

Beitragvon Manfred » Mi 23. Nov 2011, 09:38

Hallo Bernd,

hier auf dieser Seite unter Wirkungsweise ist eine Annimatation so mit Lämpchen an / aus für Gleich- und Wechselstrom.
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/50 ... kungsweise muss man etwas runter scrollen. So habe ich mir es vorgestellt, sollte mein Konstruk funktionieren.
Ursprünglich hatte ich auch Spulen vorgesehen, wie gehabt, siehe weiter oben. Den Plan habe ich umgeworfen und will etwas, für mich, neues ausprobieren.

Grüsse
Manfred
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