Wie sich Spannungen nach einer Gleichrichtung hinsichtlich der Peak- und Effektivwerte verhalten,
das wollen wir doch nicht wirklich diskutieren oder ?
Das sind doch absolute Grundlagen die fest stehen und überall nachgelesen werden können.
Im Experiment das ganze bestätigen ist natürlich ok, aber in Frage stellen von physikalischen Grundlagen
bringt einen nicht weiter.
Ein Multimeter zeigt keineswegs einen ungenauen Wert einer sinusförmigen Wechselspannung an.
Es ist auch nicht ungenau bei einer sinusförmig pulsierenden Gleichspannung.
Es zeigt diese Werte genauso korrekt an wie bei einer Gleichspannungsmessung.
Da gibt es keine nennenswerten Abweichungen, es sei denn es handelt sich nicht um eine Sinusschwingung.
Deswegen ist es auch unrichtig das man eine Wechselspannung erst nach der Gleichrichtung genau messen kann,
denn das macht das Multimeter schon selbst.
Ich hab jetzt mal ein altes Steckernetzteil zerlegt
......................................................B-4 Gleichrichtung ,Glättung 470 myF..................................................................
Leerlauf vor Gleichrichter......11,83 V
Leerl.nach Gleichr. u.Glätt......15,89 V
.....................................................Das ganze nochmal mit 1,5 KOhm Last.........................................................
vor Gleichrichter......11,66 V
nach Gleichr. u.Glätt......15,03 V
.....................................................Das ganze nochmal ohne den Kondensator mit Last.............................................
vor Gleichrichter......11,64 V
nach Gleichr..............9,35 V
Mit Glättung laden sich die Kondensatoren auf den Spitzenwert der Amplituden auf, das beweist deine Messung.
Aus 11,66 Volt effektiv werden dann gut 15 Volt Spitze und das ist natürlich korrekt. (Diodenverluste mit einbezogen)
Ohne Kondensator messen wir vor und nach der Gleichrichtung praktisch das gleiche, minus der Diodenverluste.
Für Leistungsberechnungen zählen die Effektivwerte, nicht die kurzfristigen Spitzenwerte.
Grüsse
Bernd