Nun mal langsam mit den jungen Pferden. Woher die Begrenzung stammt ist keineswegs so endgültig
geklärt das wir jetzt einfach zum Bau übergehen könnten. Was genau zur Begrenzung der Leistung beim
Nabendynamo führt muss erst zweifelsfrei (!) geklärt sein bevor wir weitere Schritte beschreiten können.
Wie man weiter vorne nachlesen kann war/bin ich auch ein Vertreter der Theorie das die Sättigung des
Eisenwegs die Höhe der maximalen Amperewindungen begrenzt.
Auf der anderen Seite kann ich mir kaum vorstellen das der weltweit bekannteste Edelhersteller für
Nabendynamos keine Ahnung haben sollte was er macht und wie man eine Begrenzung konstruktiv erzeugt.
Seine vielen sehr hochwertigen Dynamos können nicht alles "Zufallsprodukte" eines falschen Konstruktionsweges sein.
Peter hat mich bis jetzt noch nicht davon überzeugt das die Induktivität einer Wechselspannungsquelle keinen Einfluss auf
ihr Leistungsabgabeverhalten haben sollte.
Vielleicht kann mal jemand die Induktivität eines Trafos messen der in der Lage ist einen hohen Strom abzugeben.
Ein Trafo sollte eigentlich eine hohe Induktivität haben, allein schon wegen des recht hohen Kernquerschnitts.
Wenn ich Freitag wieder zuhause bin wird mein bestelltes Induktivitäts-Messgerät wohl angekommen sein.
Dann werde ich einige Messungen machen die Peters These belegen oder auch wiederlegen können.
Vielleicht ist jemand schneller als ich, das würde mich freuen.
So bin auch der Meinung die zweite Autor vertritt: Eine außen angeschlossene Induktivität begrenzt die Leistung am Lastwiderstand sehr gut.
Peter bei den Ersatzschaltbildern eines Nabendynamos nach Wullkopf die den begrenzenden Effekt erklären
ist die Induktivität immer innerhalb des Generators eingezeichnet, auch bei diesem Autor.
Bei der einzigen Abbildung die eine begrenzende Induktivität ausserhalb des Generators zeigt geht es um eine
optionale externe Beschaltung eines Dynamos bei schnell drehenden Rädern um eine zusätzliche Beschränkung
der Leistung bei sehr hohen Drehzahlen zu erreichen.
Grüsse
Bernd