Scheibengenerator / eisenlos

Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Ekofun » Sa 16. Apr 2011, 22:21

Hallo Manfred,

ich habe mir gedacht entweder sind Sie krank(deshalb P:N:),oder Sie arbeiten.

Diese Leufer am Bild ist für Lichtmaschiene oder für Schebengeni. :?:

Scheibengeni wird Einfasig oder Dreifasig. :?: Für einfasig habe eine andere Wicklungshema,morgen hänge sie bei.Sie ist vorgesehen für Einfasige Lichtmaschienen wie bei Französische Ente.Die haben Einfasige Stromerzeuger.

Wie gesagt morgen bekomen Sie Skize,hier in diese Thema.

Viele Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Bernd » So 17. Apr 2011, 07:20

Hallo Ekofun, nach meinem Wissen baut Manfred nicht den Läufer für eine Lichtmaschine sondern
er baut den abgebildeten eisenlosen Scheibengenerator den er evtl. mit mehreren Scheiben bestückt.

Von der Anzahl der Spulenscheiben kann er dann auch die Anzahl der Phasen abhängig machen.
Auf jeder Scheibe sind genausoviel Magneten wie auch nicht überlappende Spulen vorhanden.
Das bedeutet jede Scheibe für sich arbeitet zwangsläufig einphasig. Würden die Spulen überlappend
wie bei einem Drehstrommotor ausgeführt sein wäre es natürlich etwas anderes.

Oben drauf auf der Spulenscheibe sieht man das Getriebe das sich Manfred gekauft hat.

Da sind wir auch schon beim Thema. :)
Manfred es sieht mir stark nach einem 1 stufigen Plantengetriebe, vielleicht der Firma Neugart, aus.
Die Abmessungen des unteren Alublocks sind vermutlich 60 x 60mm ?
Auf jeden Fall hast du da etwas hochwertiges gekauft. Ich habe auch ein paar Getriebe dieser Art hier.
Mit dieser Übersetzung kommst du auf Antriebsdrehzahlen die durchaus ein kleines Windrad liefern kann.
Natürlich ein vertikales, oder ? ... :) (Das sollte natürlich nur ein Spass sein)

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Ekofun » So 17. Apr 2011, 09:52

Hallo Bernd,hallo Manfred,

Bernd Manfred hat eine Lichtmaschiene längere Zeit da und hat erwent das er sie als Geni machen wird.Ich habe schon vorher Dreifasige Skize geschickt,danach wurde dise Sache neben bei erwent.

Heute schicke Shema für Einfasige Geni,ob er eisenlos oder nicht ist meiner Meinung nach ist unwichtig, wickeln muss sein.Es handelt sich um Sinhrongeni.Shema ist gedacht als Algemeine Hilfe für Spulenverbindungen.
Wier haben uns missverstanden,bitte entschuldige.

Viele Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Bernd » So 17. Apr 2011, 10:01

Ja du hast völlig Recht das man bei einem einphasigen Generator jede zweite Spule umdrehen muss, bzw. die
Beschaltung dann umdrehen muss damit sich die Spannungen ergänzen, denn hier ist die Spannung jeder
zweiten Spule jeweils gegenpolig.
Bei mehrphasigen Systemen schaltet man die Spannungen jeder Spulen hingegen einfach in Reihe in dem man
den Ausgang einer Spule mit dem Eingang der nächsten verbindet etc. denn hier sind alle erzeugten Spannungen
der Spulen derselben Phase gleichphasig.
Ich glaube ich hatte das Manfred neulich falsch erklärt gehabt.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Manfred » So 17. Apr 2011, 12:13

Hallo ihr alle,

jeder Fach - Tipp hilft mir meine Fehlerquote zu reduzieren. Ekofun, das Experiment mit der Lichtmaschine ist für später geplant erst einmal den Scheibengeni bauen.
Danke für die Info`s zur Verschaltung der Spulen.

Heute eine Detailinfo, wie ich die Verklebung der runden Magnete mache. Beim Bohren von Löchern in Kunststoff unbedingt das Werkstück fest auf dem Bohrtisch spannen. Beim durchbohren wird das Werkstück sonst unweigerlich vom Bohrer hochgerissen. VERLETZUNGSGEFAHR !!!
Das Loch ist von beiden Seiten ist konisch und mit einer 45 Grad - Phase versehen. Zum verkleben benutze ich einen dünnflüssiges 2K Harz, das mit der Spitze eines Schaschlikspiesses gut dosiert in die Klebefuge eingefüllt wird. Das Aufrauhen und entfetten der Mantelfläche des Magneten ist eine zusätzliche Sicherheit für eine gut Klebeverbindung.
Als Unterlage verwende ich eine Eisenplatte, damitt alle Magnete plan aufliegen. Eine Sperrholz - Zwischenlage macht das Trennen von der Eisenplatte möglich. Die 0,5mm Trennfolie verhindert das Kleben am Sperrholz und wird nach dem Aushärten abgezogen.
DSC00510.JPG
DSC00510.JPG (100.6 KiB) 8540-mal betrachtet


Grüsse
Manfred

p.s. der Sockel des Planetengetriebes ist 60 X 60mm, Hersteller nicht ersichtlich, Zustand 1A
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Bernd » So 17. Apr 2011, 13:16

Manfred wie machst du denn das jetzt mit den 8mm Magneten. Die sind doch dünner als deine Kunstoffscheibe ?
Oder hast du aufgedoppelt auf 16mm ?

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Manfred » So 17. Apr 2011, 15:03

Hallo Bernd,

Bernd hat geschrieben:Manfred wie machst du denn das jetzt mit den 8mm Magneten.
Ich habe eine 8mm Rotorscheibe gedreht und die Magnete eingeklebt. Damit haben die aussen liegenden Rotoren weniger an Magnetvolumen als der innere Rotor. Bis mitte Mai (Liefertermin) wollte ich auf 12mm hohe Magnete nicht warten.
Erste Versuche lassen mich vermuten, dass 8mm hohe Magnete ausreichen. Eine Spule ist in der dritten Statorebene eingeklebt und brachte bei 500 U/min 1V. Alles noch ohne Eisenscheibe.
An den beiden inneren Statoren hat sich pro Stator mit 12 Spulen die Spannung von 15 V auf 19V erhöht.
DSC00506.JPG
DSC00506.JPG (107.47 KiB) 8530-mal betrachtet

Nun wird es wieder spannend, was passiert wenn ich die Eisenscheiben links und rechts montiere ? Da muss ich noch ein bischen drehen und die Abdrückgewinde schneiden.
Es könnte doch mit dem Getriebe ein 4 Phasen - Generator werden, oder ?

Grüsse
Manfred
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Manfred » Mo 18. Apr 2011, 11:55

Hallo,

die Eisenscheiben links und rechts montiert haben bei 500 U/min folgende Veränderung gebracht:

- die einzelne Spule aussen von 1V auf 1,5V
- die innen liegenden Statoren von je 19V auf 20V ( eisenlos, ohne äusseren Rotor, ohne Eisenscheibe 15V )

Ich glaube der Aufbau, Eisenscheibe - Magnet - Stator -Magnet - Eisenscheibe - Magnet - Stator - ...u.s.w. ist die bessere Lösung für einen mehrstufigen Generator.
Dafür das die Magnete nur auf einen Lochkreis von 120mm laufen ist das Ergebniss mit den 20mm runden Magneten brauchbar ?

Da ich nun einiges an Experimentiermaterial habe, werde ich den klassischen Aufbau, Eisenscheibe - Magnet - Spule - Magnet - Eisenscheibe mit unterschiedlichen Testspulen machen.

Grüsse
Manfred
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DSC00511.JPG (96.17 KiB) 8492-mal betrachtet

das Zerlegen des Geni in seine Einzelteile ist unproblematisch
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Bernd » Di 19. Apr 2011, 08:02

Es könnte doch mit dem Getriebe ein 4 Phasen - Generator werden, oder ?

Mit dem Getriebe hat die Anzahl der Phasen nichts zu tun.
Mehrere Phasen bedeutet das die Spulen der jeweiligen Phasen "phasenversetzt" angeordnet sind.
Das bedeutet das die Spulen der Phasen nicht gleichzeitig über einen Magneten hinweg laufen.
Wenn du also die Scheiben leicht versetzt zueinander montierst so das die Spulen jeder Scheibe
zeitlich versetzt über die Magneten laufen, dann hast du einen Drehstromgenerator gebaut.
Der Versatz der Anzahl der Phasen soll zusammen 360 Grad ergeben, bezogen auf eine volle
Amplitude der Spannung.

Wenn du Magnete auf eine Eisenscheibe setzt, dann eine Statorscheibe folgen lässt und dann wieder
eine mit Magneten besetzte Eisenscheibe dann bist du bei dem klassischen Scheibengenerator angelangt.
Für deinen Modellbau fände ich persönlich rein optisch allerdings die anderen Varianten schöner.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator / eisenlos

Beitragvon Manfred » Di 19. Apr 2011, 12:40

Hallo Bernd,

für meine Modelle finde ich nach wie vor den ersten Geniversuch mit der C - Spule die schönste Lösung.
Den Versuch mit dem klassischen Scheibengenerator mache ich einfach nur aus Neugierde und zum Vergleich mit der jetzigen Konstruktion. Ich kann einfach meine Ergebnisse noch nicht so richtig einordnen.
Ich denke mal das Einlassen der Spulen und der Magnete in eine Kunststoffscheibe und damit eine Reduzierung der Kollisionsgefahr ist mein Beitrag für zukünftige Scheibengeni - Konstrukteure. Der enge Luftspalt zwischen Spule und Magnet erscheint mir als ein wichtiger Kostruktionsparameter und lässt sich dadurch einfach herstellen.
Mit Deinem Bericht, fast 100% tige Kupferfüllung und Deinen Magneten, wird es einen Modell - Geni in einem anderen Bericht geben.

Grüsse
Manfred
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