Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon Ekofun » Di 3. Mai 2011, 18:00

Hallo Bernd,

in "Scheibengeni föhlig Eisenlos vom Multiplex" habe über Spulen geschrieben,vileicht hilft Dir etwas das Schreiben.

zu Magneten: Annahme: 3 Magneten 40 mm lang 20mm Breit und 8mm hoch,übr Höhe magnetisiert. Lege eine auf einander so habe ich meiner Meinung nac ein
Magnet der 24 mm höch ist und viel stärcker als einer.Magnetpole bleiben,meiner Meinung nach gleich wie bei einzelen,oder ist da was ich noch nicht verstehe.Ich kann sagen das ich keine Probleme hatte mit solchen Anordnungen.

Vile Grüße

Ekofun
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon Bernd » Di 3. Mai 2011, 21:46

zu Magneten: Annahme: 3 Magneten 40 mm lang 20mm Breit und 8mm hoch,übr Höhe magnetisiert. Lege eine auf einander so habe ich meiner Meinung nac ein
Magnet der 24 mm höch ist und viel stärcker als einer.Magnetpole bleiben,meiner Meinung nach gleich wie bei einzelen

Ich habe doch nie etwas anderes behauptet ?
Ich habe doch gesagt das der Austritt der Pole auch beim Stapeln gleich bleibt. Wenn man also mehrere Magnete übereinander legt,
wie es Manfred zeigte, dann bleiben die Polaustritte auf den gleichen Flächen wie zuvor, nämlich auf den 3,9 x 35mm grossen Flächen
und wandert NICHT auf die beim Stapeln mehrerer Magnete entstehenden grossen Seitenflächen.

Der magnetische Fluss nimmt tatsächlich zu wenn man mehrere Magnte übereinander legt, allerdings nicht proportional
zur Steigerung der Magnetmasse.

Grüsse

Bernd
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon Ekofun » Di 3. Mai 2011, 22:03

Halo Bernd,

es ist ein Miessverständnis,Magnet sieht wie Quader hat Läenge,Breite und Höche.Bei mir ist Länge 35mm,Breite 3,9mm und Höch 2,5mm,wen Masse nicht angezeigt(Zeichnung) sind dann habe Schweirigkeit mich zu recht finden.

Viele Grüße

Ekofun
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon Bernd » Di 3. Mai 2011, 22:20

Ja korrekt, die Länge ist 35mm die Breite 3,9mm und die Höhe 2,5mm.
Die Magnetisierung verläuft durch die Höhe, also durch die 2,5mm und die Pole treten somit aus den
Flächen mit 3,9 x 35mm aus.

Grüsse

Bernd
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon Bernd » Mi 4. Mai 2011, 19:05

Ergänzung:
Auf Manfreds Foto sind die Magnete über die kleinen Seitenflächen miteinander verbunden.
Das sorgt dafür das jede "grosse" Fläche abwechselnd Nord- und Südpol zeigt.

Grüsse

Bernd
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon Bernd » Mi 4. Mai 2011, 19:45

Hier mal ein Link zu einem magnetischen Getriebe. http://www.ite.uni-stuttgart.de/forschu ... index.html

Es gibt dort auch einen Film der sehr schön die sehr hohe Übersetzung zeigt die man bei diesem Getriebe
mit nur einer Stufe erreicht hat. http://www.ite.uni-stuttgart.de/forschu ... eality.wmv

Leider ist dieser Aufbau nicht ganz so einfach nachzubauen, zumindest nicht mit meinen vielen Minimagneten.
Dennoch finde ich das Getriebe faszinierend, vor allen weil es keinen mechanischen Verschleiss gibt.

Für die Idee aus meinen Stabmagneten ein Getriebe zu bauen habe ich einen eigenen Thread aufgemacht :

viewtopic.php?f=8&t=995

Grüsse

Bernd
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon andreas » Mi 4. Mai 2011, 22:07

Hallo Bernd,

so aufwendig scheint mir das verlinkte Getriebe gar nicht zu sein. Alle Elemente auf einer Achse, ein geschlitzter rohrförmiger Modulator. Und recht wenige Magnete, wovon offenbar etliche gleichzeitig an der Übertragung beteiligt sind. Bevor ich ein magnetisches Planetengetriebe mit seinen vielen Wellen und Lagern ansehe, scheint mir so eine Konstruktion doch einfacher zu sein.

Viele kleine Magnete haben den Vorteil, dass man daraus auch größere Flächen bauen kann, gerade im Rundungsbereich ergeben die Nadeldinger auch fast runde Flächen. Speziell der zentrale Rotor scheint ja nur mit zwei Polen belegt zu sein, dafür taugen Deine Stückchen sehr gut.

Leider hat die verlinkte Seite neben viel zu grossen Bildern (u.a. schlechte Skizzen mit 80 MB!) und vielen toten Links so gut wie keinen Text mit Daten zu bieten. Letzterer gehört aber reichlich zu solchen technischen Lösungen; allein mit drei Diagrammen ist da nicht viel gesagt. So nett ein Filmchen dazu sein mag, mir sind die Fakten deutlich lieber.

MfG. Andreas
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon Bernd » Mi 4. Mai 2011, 22:17

Ich finde den Aufbau nicht kompliziert, eher das Gegenteil. Das Problem ist das sich so ein Aufbau mit
meinen vorhandenen Magneten nicht oder nur sehr schwer realisieren lässt.
Viele kleine Magnete haben den Vorteil, dass man daraus auch größere Flächen bauen kann, gerade im Rundungsbereich ergeben die Nadeldinger auch fast runde Flächen. Speziell der zentrale Rotor scheint ja nur mit zwei Polen belegt zu sein, dafür taugen Deine Stückchen sehr gut.

Nee genau das ist nicht der Fall. Du musst bedenken wenn du einen einzigen breiten Magnetpol erzeugen willst dann
muss bei allen Einzelstabmagneten der selbe Pol nach oben zeigen. Das widerum hat zur Folge das sich die
einzelnen dünnen Stäbe extrem abstossen. Ich habe da schon ein bisschen experimentiert und die so zu adaptieren
ist mit normalen Mitteln eigentlich nicht möglich, zumindest nicht mit meinen mechanischen Möglichkeiten.
Möglich ist es vielleicht, aber wirklich nicht so einfach wie die Aufgabe möglicherweise erscheint.
Vielleicht hat da jemand eine Idee wie man das lösen könnte.
Auch strebt so ein Paket immer auseinander und muss in Form gehalten werden. Die Kräfte sind wirklich gross.

Die Modulatoren müssten ausserdem aus Trafoblech sein denn sie werden im Betrieb ständig ummagnetisiert.
Ohne den geblechten Aufbau würde man im Modulator sicher einiges an Verlusten erzeugen.

Grüsse

Bernd
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon andreas » Mi 4. Mai 2011, 23:03

Hallo Bernd,

die Befestigung gleichpoliger Magnete nebeneinander ist sich nicht einfach, aber lösbar. Vor längerer Zeit habe ich mal einen Glockenanker von innen so ausgestattet, das war nicht einfach (Lrk-Motor). Auf einer stählernen Welle stelle ich mir das viel einfacher vor. Ein paar Kabelbinder oder Schlauchschellen locker rum und dort Magnete eingeschichtet, zum Schluß die Abstände mit Holzkeilen verdichtet, danach verklebt und die Halterungen entfernt.

Inwiefern dort eine Blechung des Modulators notwendig ist, muss ein Test in der Praxis zeigen. Möglicherweise kann man den Modulator auch sehr dünn bauen, so dass er sich über die Verluste ob der großen Oberfläche kaum erwärmt.

Solche Aussagen im Detail hätte ich übrigens auf der verlinkten Seite erwartet, aber offenbar kommen die Theoretiker heute ganz mit Bildchen und Filmchen aus. Texte mit Beschreibungen, Formeln und Daten hat man wohl ins finstere Mittelalter verbannt. Oder werkeln heute nur noch geniale Analphabeten an solchen Themen?

MfG. Andreas
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Re: Ideen zur Nutzung dieser Magnete

Beitragvon Bernd » Do 5. Mai 2011, 13:08

Ich habe mal versucht die Magnete gleichpolig auf einem Stück Eisen haftend aneinander zu legen
und es geht tatsächlich besser als auf einer nichtmagnetischen Unterlage. Allerdings immer noch nicht
so das man sie nur zusammen schieben müsste.
Ich glaube Andreas hat Recht das man die Magnete zunächst am Hochspringen und Umdrehen hindern
muss indem man sie durch Kabelbinder oder was auch immer leicht herunter drückt.
Dann könnte man sie vielleicht mit Gewalt zusammen schieben während man den Druck der Kabelbinder
dabei immer weiter erhöht. In dieser Position müssen sie dann fixiert werden. Das ginge vielleicht durch
Epoxidkleber und ggf. durch eine Rovingauflage aussen herum.

Zum Thema Verluste in den Modulatoren ( die auch Polstücke genannt werden) ist mir noch die Idee
gekommen das man diese ja z.b. aus unserem "Selbstbauferrit" erstellen könnte. Das würde auch gleich das
Problem lösen an solche relativ grossen "Eisenklötze" zu kommen, die in meinem Fall immerhin 3,5cm hoch wären.
Das Ferrit wäre ausserdem sehr verlustarm.

Hier noch ein Video das ganz an seinem Ende ein weiteres Magentgetriebe dieser Bauart live zeigt.

http://www.youtube.com/watch?v=_qpHMZ9L ... re=related

Dieses Video ist auch ganz interessant. Hier wird die untersetzte Drehbewegung an Ring mit den eisernen
Polstücken abgenommen.

http://www.youtube.com/watch?v=EAELukfr ... re=related

Und einen ganz anderen Weg beschreitet dieser Bursche. Er hat einfach das Prinzip eines Zykloidgetriebes mit
Magneten als Kraftübertragungsmedium nachgebaut. Auch genial wie ich finde.

http://www.youtube.com/watch?v=Wl4FyFSnTJk

Grüsse

Bernd
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