Öl würde ich mal für solche Versuche ausschliessen, wenn auch gut geeignet, denn immerhin soll es ja
auch praktikabel bleiben solche Messungen auf einfachste Weise durchführen zu können.
Ein Eimer voller Öl käme zumindest für mich daher nicht in Frage.
Vom Widerstandswert her müsste man mal genauer schauen was uns da so passig erscheinen würde.
Natürlich ist das auch eine Frage der verwendten Spannung.
Über den Daumen liegt man da aber in Grössenordnungen von einstelligen Ohm Beträgen.
Diese lassen sich mit grossflächigen Leitern leider nicht so einfach erreichen, auch nicht aus Eisen.
Besser wäre etwas das gängig ist und für jeden auch ohne Werkzeug aus genau dem gleichen
Material herzustellen ist, Draht.
Wenn dieser haltbar aber dennoch hauchdünn isoliert wäre und daher die Isolation kaum einen Wärmewiderstand
bilden würde, dann wäre der Draht gut sehr geeignet auch in einem leitenden, jedem zugänglichen Stoff gekühlt
zu werden, in Wasser.
Was liegt da näher als dünner Kupferlackdraht ?
Vor dem Druchschmelzen brauchen wir aufgrund der prefekten Kühlung keine Angst zu haben.
(Mit "dünn" meine ich natürlich nicht 0,05mm)

Natürlich ginge auch Lackdraht aus Eisen oder gar Constantan, wenn es den gäbe, aber sowas habe ich bis
jetzt noch nicht gesehen.
Unisolierten Draht in destilierten Wasser zu verwenden wäre auch eine Idee, allerdings gehe ich davon aus
das das destillierte Wasser duch Eintrag von Schmutzstoffen und Metallionen mehr und mehr leitend würde.
Ich weiss nicht ob das dann lange ein zuverlässiger "genormter" Widerstand bleiben würde.
Das müsste man mal ausprobieren.
Grüsse
Bernd