Berechnung Durchmesser und mehr

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Ekofun » Do 17. Nov 2011, 23:01

Hallo Bambuz,

Lakdraht :www.sauter.de die haben Draht,Trafobleche und vieles anderes.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3892
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Do 17. Nov 2011, 23:20

Nachträglich zerschneiden von Neodym finde ich keine so gute Idee. Viel sparen würde man auch nicht.
Neodym ist auch extrem hitzeempfindlich und die meisten Neodymsorten werden ab 80 Grad zerstört.
Man kann sich immer den cm³ Preis bei einem Angebot ausrechnen.
Derzeit liegt der so in Richtung 1,50 Euro pro cm³.

Dein Link zeigt auf einen Ferritmagneten. Genau die meinte ich. Jetzt zwar nicht unbedingt einen Scheibenferritmagneten
aber grundsätzlich das Material. Ausserhalb E-Bay findet man passende Quadergrössen für ca. 3 Euro/Stk.
Ein direkt getriebener eisenloser mit Ferritmagneten, der ab 35 U/min beginnen soll zu arbeiten, würde vom
Durchmesser her sehr gross werden. Da fehlt dann nicht mehr viel zum Rotordurchmesser. :)

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8417
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Ekofun » Fr 18. Nov 2011, 00:40

Hallo,

Hmm,35U/min ist schon viel Holz, besser ist 100 U/min mit Übersetzung 1:3.
Man könnte auch Wirklänge mit ca 10 bis 15 cm machen(3 Magneten hintereinander je 5cmlang)
und Durchmesser ist dem entsprähedn kleiner.

Mein Größte Geni hatte Leufer von 24 cm Länge,war 8-Polig(4 Volpole) und konnte mit 80U/min 40 Watt abgeben.Magneten(Verrit) waren vom Platten geschnitten 10cm x 3,3cm x 1,8cm . zwei solche und noch 1 mit 4 cm x 3cm x 1,8cm. Das war ein Magnet,und 8 solche für Geni.(Eisengeni). Platten waren 10 x10 x 0,6 cm.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3892
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon bambuz » Fr 18. Nov 2011, 11:48

Bitte um eine Einschätzung ob die Anzahl der Magnete reichen
Quadermagnet 60 x 40 x 15 mm Y35 FERRIT - hält 6 kg - 24 St je Scheibe - wie folgt angeordnet:

vorschlag.JPG
vorschlag.JPG (100.98 KiB) 6561-mal betrachtet


Ist das machbar / sinnvoll? Würde ggf. ein kleinerer Abstand zwischen den Magneten Sinn machen? Wären noch mehr Magneten sinnvoll? Welcher Abstand zwischen den Magneten ist ideal, gibt es da eine Faustformel? Die Sache ist echt nicht so einfach.
*** www.starkwind.net ***
bambuz
 
Beiträge: 78
Registriert: So 13. Nov 2011, 18:37

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Ekofun » Fr 18. Nov 2011, 13:36

Hallo Bambuz,

einmal steht: Magnet: 60 x 40 x 15, also Breite ist 40mm und in Zeichnung steht 20mm, was ist Richtig?

Bei D = 407,38mm kommt auf jede 53,3 mm ein Magnet, wenn Magnetbreite 40mm ist dann ist Abstand zwischen Magneten 13,3mm, wenn M-Breite 20mm ist dann ist Abstand33,3 mm.

So wie ich das in Tool verstanden habe soll Abstand max. 2 x Magnethöhe(dicke) sein,bin aber nicht 100% sicher.Wenn das so ist dann ist 13,3 mm gut(es stehen keine minimale Werte), 33,3 mm ist biischen zu viel.
Bernd kann das genau sagen,hat Ehrfahrung damit.

Ob das Sinn hat?,nun muste ich das bischen Rechnen.Also jede Schebe mit 24 Magneten und nehme an 18 Spulen die 3 Fasen werden,und vom andere seite wider Scheibe mit 24 Magneten,Spulen sind dann dazwischen,habe das richtig verstanden?

Das muss man wissen um etwas im voraus sagen zu können.Vermute das es Sinn hat,aber mit Übersezung,ohne kommt man nicht aus,meine ich.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3892
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon bambuz » Fr 18. Nov 2011, 14:16

Danke Ekofun, du hast Recht, ich habe 20mm statt 15mm gerechnet, außerdem war die Breite nur 20mm
hier die korrigierte Version. Die Scheibe hat jetzt einen Durchmesser von 56cm :)

vorschlag.JPG
vorschlag.JPG (81.64 KiB) 6552-mal betrachtet
*** www.starkwind.net ***
bambuz
 
Beiträge: 78
Registriert: So 13. Nov 2011, 18:37

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon bambuz » Fr 18. Nov 2011, 14:28

Ich habe mir die doppelte Anzahl an Magneten vorgestellt um die schwächeren Ferritmagneten auszugleichen. 24 Stück pro Scheibe, 2 Scheiben. Platz genug ist vorhanden, das ist nicht das Problem.
Übrigens wäre der Neodym beim erodieren keiner Hitzeeinwirkung ausgesetzt.
Die Firma Sauter liefert nur technische Federn (oder versteh ich das was nicht?)
*** www.starkwind.net ***
bambuz
 
Beiträge: 78
Registriert: So 13. Nov 2011, 18:37

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Fr 18. Nov 2011, 14:37

Das mit dem Generator könnte klappen, denn ca. doppelter Durchmesser und doppelt so viele Magnete (und Spulen)
ergeben die vierfache Induktion. Zusätzlich sind die Magnete noch 50 % grösser, dann wird aus den vierfachen eine 6 fache Induktion. Dem gegenüber stehen gut 3 x so schwache Magnete und durch die doppelte Anzahl an Spulen allerdings auch der doppelte Innenwiderstand. Alles in allem geht es überschläglich (ohne Rechnen) also auf.
Später mehr.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8417
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon picowindmiller » Fr 18. Nov 2011, 14:53

Hallo Bambuz,

ich glaube, du kommst langsam in die richtige Richtung. Stell dir bitte mal folgendes vor: Zwischen zwei Scheiben aus Stahl, die du jeweils mit 24 Magneten bestückt hast, hast du die Statorplatte mit 18 Spulen. Die Breite der Wicklung links und rechts vom Spulenloch sollte so breit sein wie die Magnete. Das Spulenloch sollte ebenfalls so breit sein wie ein Magnet. Das bedeutet, die Spule ist an der engsten Stelle insgesamt 3 mal so breit, wie die Magnetbreite.
Ich habe eine ganze Weile daran herumgetüftelt. 24 Magnete ist ne ganze Menge. Das wird mit deinen Maßangaben ein riesiger Generator. Ich habe das Ganze mal mit (5x3)= 15 Spulen und (5x4)=20 Magneten auf einer einem Meter großen Rotorscheibe im CAD-Programm konstruiert. Es dient eigentlich nur zur Verständigung. Hinter den Magneten siehst du farbig, entsprechend der 3 Phasen, die Spulen hinterlegt. Als Magnet hatte ich 80x40x20 gewählt. Zu Anschauungszwecken, und nur dafür, habe ich die Datei als pdf mal mit rangehängt.
In der Praxis brauchst du dann für so ein Teil dann schon ein paar starke Männer oder einen Kran. Es ist auch zweifelhaft, ob es gelingt ein so großes Teil 2 x zu lasern und dabei thermischen Verzug zu vermeiden. Wenn der Rotor "eiert" ist guter Rat teuer.
Ich glaube, der oft vorgeschlagene Weg, ein Getriebe zu verwenden und die Konstruktion zu verkleinern führt da wohl eher zum Ziel.

N.B.
Dateianhänge
1metergeno.pdf
Datei zum Nachdenken
(6.07 KiB) 46-mal heruntergeladen
picowindmiller
 
Beiträge: 105
Registriert: Do 3. Feb 2011, 22:57
Wohnort: Altendorf

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Arowana » Fr 18. Nov 2011, 15:06

Hallo Bambuz,

Es handelt sich hier ja um dein 0,65mm Durchmesser Windrad!?
Ich habe zu meinem 440mm Durchmesser für einen 1 Meter X 1 Meter Lenz Direktantrieb noch einen teueren Test am Laufen und zwar baue ich gerade eine Wanda 0,6 Meter X 0,6 Meter.

Hierzu habe ich mir den Scheibengeni vom Kleinwindanlagenshop bestellt.
Er hat 280mm Durchmesser und ist alles sehr gut verarbeitet eine Berrechnung habe ich auch für ihn gemacht.
Und komme mit meiner Mini Wanda bei 12 m/s auf einen Wirkungsgrad von ca 87% entspricht ca 91 Watt.
Das hört sich zwar nicht viel an aber ist für ein 0,36 m² nicht schlecht.
da du mit deinem 0,65er Durchmesser auch so in dem Bereich bist ist der Geni für dich vielleicht auch interessant!?
Ist zwar eine Teuere Lösung aber machbar und kein durchmesser von fast einem Meter

Gruß

Michael
Dateianhänge
scheibengenerator Shopgeni D0,6.xls
(177.5 KiB) 44-mal heruntergeladen
Arowana
 
Beiträge: 607
Registriert: Mo 23. Mai 2011, 11:16
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Generatoren



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste