Hallo in die Runde,
da mir das ganze Thema der Generatortechnik sehr unübersichtlich und unhandlich (jedenfalls für den Anwender) erscheint, hiermit die Abfrage bzw. der Vorschlag, eine Übersicht zu erstellen für die Wahl des optimalen Generators.
Aktuell ergibt sich mir das Bild, dass 95% dessen, was hier angeboten / verfügbar ist (ich beziehe mich hier auf den Bedarf des dezentralisierten Heimanwenders mit Rotorflächen von 0,5 - 5m2), durch das Raster fällt:
nicht funktional, unbrauchbar, ineffizient, nur für hohe Drehzahlen, überteuert usw.
Interessant ist damit der kleine verbleibende Rest.
Wäre es nicht möglich, diese zu ermitteln?
Hierzu würde ich ein paar Kriterien aufstellen, z.b. folgendermassen:
1) Generator muss funktional sein (oder nur geringfügige Nachbesserungen benötigen)
2) er muss mindestens 50% der Effizienz erbringen, die andere optimierte vergleichbare Generatoren leisten
3) er soll mindestens 2/3 des verfügbaren Windenergiepotenzials nutzen (Schwachwindsituationen sind also vernachlässigbar)
4) seine Kosten dürfen 33% der kompletten Anlage nicht überschreiten (in die Kosten fliessen finanzielle Einsätze ebenso wie zu erbringender Arbeits- / Konstruktionsaufwand ein (orientiert ggf. mit 7 - 10 € / Stunde an der durchschnittlichen Nettovergütung hierzulande)).Die übrigen in die Rechnung einbezogenen Komponenten sind in der Auslegung zu orientieren an den hier genannten Kriterien, beziffert in adäquaten Preisen / Kosten
5) seine Leistungsdaten wurden im praktischen Test geprüft und verifiziert und werden nachprüfbar offen gelegt
Ist es möglich, Kandidaten zu nennen, die diese Kriterien erfüllen können?
Dies wäre ggf. von großem Interesse für Diejenigen, die nicht nur aus Spass an der Freude basteln und experimentieren, sondern die eine ernsthafte Anwendung bezwecken und in der gegenwärtigen Situation meist orientierungslos vor dem aktuellen Hardwareangebot stehen und zögern bzw. Entscheidungen auf die lange Bank schieben, weil sich das bestehende Angebot entweder überteuert oder intransparent darstellt.
Ergänzen könnte man diesen Ansatz zum "Warentest Windgenerator" durch Kategorisierung in 3 Abteilungen, wie z.b.: 1) angebotene Fertiggeräte 2) Selbstbau mit überwiegend Fertigkomponenten und 3) weitgehender Selbstbau / Anfertigung der Einzelkomponenten (soweit praktikabel)
Gruss - gw
PS: diesen "Warentest" kann man sinnvollerweise mit den genannten Kriterien ebenso auf den Windrotor beziehen und anwenden.
