Ich zumindest bin bislang davon aus gegangen das er bei symetrischen, als Stern verschalteten Systemen der
Wurzel der Phasenanzahl entspricht. Das scheint nicht richtig zu sein. Bei 2 Phasen beträgt der Faktor z.B. 2
und bei drei Phasen Wurzel 3 und erst bei 4 Phasen 1,41 .... siehe hier :
http://de.wikipedia.org/wiki/Verkettungsfaktor
Ich habe meine Zeichnung vor mir liegen.
In den Spulen 2 (4,6,8 usw) wird nichts induziert, denn es geht kein magn. Fluß durch die Spulen 2 (4,6,8 usw). Durch die Ringe der Spulen 3 (5,7,9 usw) aber geht der volle magn.
Fluß darum haben die Spulen 3 (5,7,9 usw) ihr Maximum.
Das sieht man ganz genau wenn man die Pfeile noch oben hin in die waagerechte hin verlängert. Das hätte ich gleich machen sollen.
Eine Sinuswelle also pos. Halbwelle u. neg. Halbwelle hat 360 Grad.
Von einem Nulldurchgang einer Sinuswelle zum nächsten Spitzenwert sind es 90 Grad.
Daher ist dies eine Wicklung aus 2 Phasen mit 90 Grad Phasenverschiebung und einer Verkettung einer Spannung mit Faktor 1.414. Also 20 V ergeben 28 V.
Sorry aber in diesem Absatz stimmt nur wenig.
In den von Dir genannten Fällen wird in beiden Phasen zeitgleich KEINE(!) Spannung induziert, auch nicht in der Phase in der der magnetische Fluss in den Spulen
gerade sein Maximum erreicht hat.
Grund ist folgender:
Es wird immer wieder angenommen das die höchste Spannung erzeugt wird wenn der maximale Fluss den Kern durchströmt, das ist aber genau falsch bzw. umgedreht.
Eine Spannung wird in einer Spule nur dann induziert wenn sich der magnetische Fluss in ihrem Kern verändert.
Je stärker er sich verändert, desto stärker die Induktion.
Erreicht der magnetische Fluss sein Maximum oder sein Minimum, also die Umkehrpunkte der magnetischen Flussrichtung, wird keine Spannung induziert, 0 Volt.
Daher führen alle Spulen in dem von Dir genannten Zeitpunkt keine Spannung !!
Allerdings ist die Spannungserzeugung beider Phasen genau gegensätzlich, also da wo die erste Phase die positive Halbwelle ausbildet
entsteht in der zweiten Phase die negative Halbwelle, genau um 180 Grad phasenverschoben.
Was die Positionierung der Magneten zu den Zähnen anbelangt wäre eine andere Aufteilung sehr wahrscheinlich deutlich vorteilhafter.
Da nämlich jede Nute bzw. jeder Zahn in deiner Konstruktion eine eigene Spule ausbildet wäre es deutlich günstiger wenn jeweils über benachbarten
Zähnen ungleiche Magnetpole stünden.
So würden doppelt soviele Polwechsel statt finden und somit mehr Spannung enstehen, aber es kommt noch schlimmer.
Wenn man genau hinschaut sieht man das 75% der Zeit während der Umdrehung des Rotors auf beiden Seiten einer Spule, also über benachbarten
Zähnen gleichnahmige Magnetpole hinweg streichen, 75 % der Zeit !! Was soll das denn ??
Dadurch findet in dieser Zeit keine grössere Änderung der Höhe des magnetischen Flusses im Spulenkern und somit in der Spule zwischen den
beiden Zähnen statt über denen die gleichnahmigen Magnetpole stehen.
Ich habe mal eine Frage die mich quält.
Fällt nur mir das alles immer auf oder sagt hier keiner was aus "Höflichkeit" ??
Das müssen doch auch andere bemerken, das mit den gleichnahmigen Magnetenpolen auf
beiden Seiten einer Spule oder der Rastung.
Grüsse
Bernd
