Danke für den Link zu dem Kugellagerverkäufer. Die Seite mach tatsächlich einen ansprechenden Eindruck und die Preise passen auch. Erstaunlich der schnelle Versand und ab 20 Euro sogar Versandkostenfrei. Ich werde den Link mal in unserer Bezugsquellen Sparte posten.
So jetzt hab ich's endlich geschafft die Kugellager einzubauen. Außerdem hab ich die ganze Konstruktion etwas stabiler gemacht, und mit einem Dach versehen. .
Verbessertes Gestell mit Dach
DSCI0194.JPG (71.11 KiB) 13287-mal betrachtet
Es dreht jetzt wirklich unheimlich leicht. Selbständiges andrehen bei ca. 1,5m/s. Außerdem hab ich Unterstützung von meinem Neffen bekommen. Wir haben einen Reedkontakt von einem (ehemaligen) Fahrradtachometer genommen und an einem Flügel befestigt
Reedkontakt mit Magnet
Das ganze wird von einem Microcontroller verarbeitet und via WLan Router auf einen Server übertragen wo die Daten aufgezeichnet werden. Die Spannunsversorgung übernimmt dabei eine Bleibatterie bei der wir die Spannung ebenfalls mittels Microcontroller überwachen. Sobald die Spannung unter einem gewissen Wert fällt wird dann automatisch eine SMS verschickt damit wir den Akku tauschen können. Eventuell übernimmt das Laden in Zukunft noch ein kleines Photovoltaikmodul.
Feuchtraumkasten mit eingebautem Microcontroller und Wlan Router; Außen die Wlan Antenne
Jetzt hab ich noch vor diesen Winfühler http://www.elektroradar.de/epages/Elekt ... 1&et_lid=1 zu besorgen, und ebenfalls über den Microcontroller die Daten aufzuzeichnen.(Das was mich dabei nur ärgert sind die 17,-€ !!!! Versandkosten nach Österreich ) Somit fehlt mir eigentlich nur mehr die Messung des Drehmoments. Ich habe da an Bernds Seilbremse gedacht, nur will ich zum Verstellen der Bremswirkung einen kleinen Stellmotor verwenden, (Das Eichen könnte noch ein kleines Problem werden.....) der ebenfalls über den Microcontroller angesteuert wird. Somit kann ich dann hoffentlich über die Aufzeichnungen der Windgeschwindigkeit und der Rotordrehzahl unter Belastung auf den Wirkungsgrad des Flügelprofils kommen.
Danach will ich noch Lenz Flügel und C- Rotor Flügel mit den selben Abmessungen bauen und statt der E- Rotor Flügel montieren. Somit sollte ich auch ohne Windkanal einen ganz brauchbaren Vergleich der Rotorprofile zusammenbringen. So jetzt noch ein kleines Video, aber leider war es dabei fast Windstill! (und die Falsche Kamera hab ich auch mitgehabt...daher die schlechte Qualität....sorry ) lg Roland
Roland hat geschrieben:Hallo!... Die Spannunsversorgung übernimmt dabei eine Bleibatterie bei der wir die Spannung ebenfalls mittels Microcontroller überwachen. Sobald die Spannung unter einem gewissen Wert fällt wird dann automatisch eine SMS verschickt damit wir den Akku tauschen können. Eventuell übernimmt das Laden in Zukunft noch ein kleines Photovoltaikmodul... lg Roland
Hallo Roland und danke für deinen Bericht. Das sind ja tolle Sachen die ihr da in Richtung Messtechnik unternehmt. Ich glaube da würden Details einige von uns sicher besonders interessieren. Auch dein Link zu dem Anemometer ist interessant. Ich habe noch nie ein so günstiges NEUES Anemometer gesehen.
Ich hab meinen Neffen gebeten noch ein paar Details über das "Wie" der derzeitigen Datenerfassung zusammenzuschreiben. (Ist grad auf Urlaub in Norwegen, deshalb hat er nicht selber gepostet...) Zitat: Der Microcontroller (Arduino 2009) wird dazu verwendet um 1. die Geschwindigkeit des Windrades zumessen und 2. die Spannung des Akkus der für die Versorgung des Arduino und des Linksys WRT54GL. Die Umdrehungszahl wird mit einem Reed Kontakt ermittelt. Neben dem Microcontroller sitzt der Linksys Wlan Router mit Openwrt (Linux) als Betriebssystem. Dieser ist ständig mit dem Internet via WLAN verbunden. Wie werden nun die Daten übertragen? Diese Frage wurde eher simpel gelöst. Jeder Linux-Router besitzt ein Download Tool namens wget. Mit diesem können normalerweise Daten aus dem Internet heruntergeladen werden. Ich verwende es um auf eine Website zu gehen und dieser Daten übergeben zu können. mit dem befehl "wget http: //www.meineseite.de/windrad_daten_eintrage.php?rpm=33&batteriespannung=12.2 --spider" --spider wird verwendet um die Seite zwar aufzurufen aber keine Daten downzuloaden. Da der Wrt54gl über eine Serielle Konsolen Schnittstelle verfügt (115200baud) verwende ich diese einfach um den wget Befehl auszuführen. Normalerweise wird diese Konsole zum debuggen des Routers verwendet. Das php Skript am Server nimmt die Daten entgegen und speichert sie mit einem Timestamp in eine MySQL Datenbank ab.
Jetzt hab ich wieder mal ein kleines Update zu meinem kleinem Windrad. Das ursprüngliche Holzwindrad mit Bespannung mußte ich leider wieder demontieren, da (vermutlich durch die Luftfeuchtigkeit) sich das Holz (hatte ich leider nicht lackiert) so weit verändert hat, das bei schlechtem Wetter die Bespannung nur mehr locker zwischen dem Rahmen hing.......bei schönem Wetter und Sonnenschein ist das Holz dann wieder ausgedrocknet und die Bespannung hat wieder gepaßt ....Außerdem haben meine Kugellager angefangen stark Rost anzusetzten...
Also hab ich mir etwas anderes Einfallen lassen....Und nachdem noch ein altes nicht mehr benötigtes Rennrad herumstand hab ich folgendes gebastelt.
Anlaufen ist wie man im Video sieht auch bei leichtem Wind kein problem
Maße: 27" Felden +120mm = Außendurchmesser Höhe: ca. 50cm Bauteile: 2 alte 27" Felgen, 5 Ofenrohre mit je 120mm Durchmesser, 10 Deckel für Ofenrohre, Zahnriemen groß, Zahnriemen klein.......Gesamtkosten (weil ich die Felgen ja nicht kaufen mußte) ca. 120,-€ gesamt
Hier noch ein paar Bilder:
Befestigung an der Felge mittels M3 Schrauben, die Rohrdeckel sind angenietet
ich hab mal 'ne Frage zu Deinem verwendeten Segeltuch. Wenn ich mal aktiv im "Windrad bauen" sollte, habe ich auch an die Verwendung von Segeltuch/Zeltstoff, wie es ihn bei http://www.stoffmeile.de/segeltuecher.html?sid=29e753e04e3ca30254d31c31125a7f83 in den verschiedensten Farben und Ausführungen zu kaufen gibt, gedacht.
Ein Kollege von mir segelt und meinte bzgl. der Lebensdauer wäre das aus seiner Sicht kein Problem. Und wenn man sich mal vorstellt, was die Riesensegel eines Schiffes aushalten müssen (Sturm, Salzwasser, Starkregen, etc.), kann ich das glauben.
Ich hab einen Zeltstoff verwendet (irgendeine Kunststoff Faser) und mittels Tackermaschine am Holz befestigt.
Mein Fehler dabei war, daß ich nicht mit dem "Arbeiten" des Holzes gerechnet habe, und da ich ja ein Dach über meinem Windrad hatte, auch darauf verzichtet habe das Holz entsprechend gegen Feuchtigkeit zu schützen.
Dadurch ist dann bei feuchtem Wetter die Bespannung so locker geworden, das sie tw eingedrückt wurde.
Ansonsten war das Bespannen eigentlich keine Hexerei, und ging relativ schnell und einfach. Den überstehenden Zeltstoff hab ich dann einfach mit dem Messer abgeschnitten.