Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Wind » Sa 13. Jun 2009, 15:40

Der Aluholm wird mit Laminierharz in die Aussparung eingeklebt.
Dateianhänge
8.jpg
Grüße Joachim
Wind
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 12:22
Wohnort: Südtirol, Innsbruck

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Wind » Sa 13. Jun 2009, 15:42

Die Nasenleiste aus Balsaholz wird mit wasserfestem Weissleim aufgeklebt und mittels
breitem Klebestreifen an den Kern gedrückt.
Dateianhänge
10.jpg
Grüße Joachim
Wind
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 12:22
Wohnort: Südtirol, Innsbruck

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Wind » Sa 13. Jun 2009, 15:44

Die Endkante der Beplankung wird mit 120er SChleifpapier angeschliffen.
Dateianhänge
13.jpg
Grüße Joachim
Wind
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 12:22
Wohnort: Südtirol, Innsbruck

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Wind » Sa 13. Jun 2009, 15:45

Anschließend wir die Beplankung mit Weissleim auf die Kerne aufgeklebt,...
Dateianhänge
14.jpg
Grüße Joachim
Wind
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 12:22
Wohnort: Südtirol, Innsbruck

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Wind » Sa 13. Jun 2009, 15:50

und dann mit Zwingen zwischen den Negativkernen eingespannt.
Nach ca. 1Stunde(bei trockener, warmer Luft) kann man die Zwingen wieder abnehmen und fertig.
Dateianhänge
15.jpg
Grüße Joachim
Wind
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 12:22
Wohnort: Südtirol, Innsbruck

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Wind » Sa 13. Jun 2009, 15:59

Hallo Bernd
Du hast recht, durch das hohe Gewicht, kann der Rotor "Nullwindphasen" besser überbrücken,
wirkt sich auf das Anlaufverhalten aber nicht positiv aus.
Das Styro habe ich mit einem heißem Draht(geheizt aus einem Autobatterieladegerät)
der Länge nach geschnitten. Falls dich das Thema näher interessiert, hier findest du
mehr Info: http://www.extremflug.de/seite028.htm

Falls die Profilwurzeltiefe zu hoch sein sollte, müsste ich den Durchmesser erhöhen.
Im Notfall kann ich das immer noch machen.

Sobald ich einen robusten Mast habe, kann ich genaue Werte zur Drehzahl-Windgeschwindigkeit
ermitteln.
Grüße Joachim
Wind
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 12:22
Wohnort: Südtirol, Innsbruck

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Bernd » Sa 13. Jun 2009, 15:59

Hallo Joachim
Sehr schöne Dokumentation die du uns hier zeigst, das gefällt immer ! Ich finde das hervorragend !
Hast du das Styropor der Länge nach mit dem Heizdraht geschnitten ?
Was mir so auffällt ist, das deine Flügel eine recht hohe Tiefe haben. Das könnte auf den Rotordurchmesser bezogen
schon zuviel sein. Auch beim Darrieus gibt es eine bestimmte "Abdeckungsfläche" bezogen auf den Rotorumfang.
Mir kommt vor, dass der Rotor aufgrund seines hohen Gewichts auf ein relativ hohes Drehmoment kommt.

Ich glaube ich weiss was du meinst, aber das hat nichts mit dem Drehmoment zu tun.
Das hohe Gewicht speichert Bewegungsenergie und wenn man den Rotor abbremst, z.B. durch
Bremsen mit den Fingern, dann wird diese Bewegungsenergie in Kraft umgesetzt, letztlich auch in
Wärme. Die Höhe des erzeugten Anlaufmomentes ist aber völlig unabhängig vom Gewicht der Flügel.

Gut wäre es, wenn du die Leerlaufdrehzahl der fertigen Konstruktion bei einer bestimmten Windgeschwindigkeit
ermitteln könntest (möglichst genau, also kein schätzen). Darauf basierend kann man dann einen Generator suchen.

Der Anstellwinkel der Dir im Leerlauf z.B. ein gutes Anlaufverhalten beschert, muss nicht der beste für
eine hohe Energieausbeute sein. Es ist sogar anzunehmen das das Gegenteil der Fall sein könnte.
Deine Halterungen an beiden Flügelenden lassen Dir in Hinsicht Anstellwinkel alle Varianten offen, das
sind gute Voraussetzungen. Ich persönlich würde aber erstmal mit 0 Winkel probieren.
Ob das fehlen des Angleichs des Profils an die Kreisbahn so ein grosser Nachteil ist weiss ich nicht.
Ich denke der Unterschied wird nicht sooo gross sein das du Dir da allzuviele Gedanken machen musst.
Allerdings wird der Unterschied sich evtl. um so mehr bemerklich machen, je tiefer die Flügel bezogen auf
den Rotorumfang sind, und deine sind sehr tief.

Ein erstklassiger Baubericht ! Weiter so !

Grüsse
Bernd
 
Beiträge: 8352
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Wind » Sa 13. Jun 2009, 16:01

Das 160g/qm schwere Glasgewebe(Körper) wird zugeschnitten.
Dateianhänge
16.jpg
Grüße Joachim
Wind
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 12:22
Wohnort: Südtirol, Innsbruck

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Bernd » Sa 13. Jun 2009, 16:04

Was mir gerade noch auffällt, du scheinst den Flügel in der Mitte seiner Tiefe befestigen zu wollen.
Für eine korrekte Auswuchtung ist das nicht so gut denn es entstehen Kräfte die diagonal wirken
und den vorderen (schwereren) Teil des Flügels nach aussen ziehen. Vielleicht kannst du das
berücksichtigen wobei ich nicht weiss wie negativ sich das auswirkt wenn man die Befestigung
Gewichtsmässig asymetrisch ausführt.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8352
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Darrieus-H-Rotor im Eigenbau

Beitragvon Bernd » Sa 13. Jun 2009, 16:05

Und noch ein Tip, du kannst auch mehrere Bilder in einen Beitrag einfügen.
Das würde verhindern das die Postings anderer die Dir antworten irgendwo in der Mitte landen. :)

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8352
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

VorherigeNächste

Zurück zu Darrieus-Rotor



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron