Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 21. Jan 2016, 12:18

Hallo Ekofun,

Ich sage immer das leben ist voller Missverständnissen:-) so wie Du es gezeichnet hast ist das mir mit hin und Zurück auch klar.
Wie kommst Du drauf das ich das auch so gemacht habe?
Das 12m lange Kabel liegt vom Geni bis zum Gleichrichter mit 5x4mm Phasen 32A vom Gleichrichter zum Wechselrichter ist es nur 1m, ich denke der Verlust wir sich arg in Grenzen halten.
Der Händler der Windanlage sagt das der Ginlong genau das richtige wäre für den betrieb dieser Anlage. Sie geht ja eigentlich nur bis 4000Watt glaube bei 12m ab dann dann sollte sie sich aus dem Wind drehen 5000 Watt würde sie erreichen wenn der Heckflügel etwas beschwert würde das möchte ich aber nicht etwas Sicherheit ist mir da lieber!!!

Lg Udo
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Do 21. Jan 2016, 12:42

Hallo Udo,

Ok,wenn es nur 1m zur Wr ist dann ist das ganz anderes,nur ca 8 W Verluste für diese Weg bei 30 A.Dazu kommen noch Verluste die am Weg vom Geni biss Gr entstehen.

Ja das ist sehr gut,dann brauchst nicht neue WR kaufen ! Bei 15m/s hat sie 5 KW leistung.Ok ,bin gespant was die bringt real,in praxiss,Theori ist immer besser,in Betrieb kommt es dann ganz anderes.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 21. Jan 2016, 12:55

Hi Ekofon,

Ich denke noch weniger das Kabel vom Gleichrichter zum Wechselrichter ist 6mm:-)

Ja ich bin auch mal gespannt auf das neue Windrad.
Habe mir mal einen Musterflügel aus GFK gebaut 1m ist seht stabil und schön geworden er ist rund 28cm breit also etwa die Hälfte von den Flügel die ich jetzt habe.
Dann wollte ich nur die Aufnahme ändern und 5 Flügel anbringen. das werde ich noch so mit dem Alten Rotor Testen wenn ich dann einen Ruhigern Lauf habe und die Bewegungen minimieren kann wäre das schon mal wieder einen Schritt nach vorne.

Lg Udo
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

Beitragvon herbk » Do 21. Jan 2016, 16:25

Hi Udo,
ich rechne bei einem 5 flügeligem H-Rotor mit deutlich weniger Leistung. Ich denke ein solcher Rotor ist zu "geschlossen", bzw. die Flügel vorne erzeugen Wirbel, welche die Leistung der hinteren Flügel mindern.

Beim nächsten "Gebläseversuch" werde ich 2 Flügel gegen 3 Vergleichen...
Gruß Herbert
herbk
 
Beiträge: 1066
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 06:49
Wohnort: 91575 WIndsbach

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 21. Jan 2016, 16:45

Hi Herbert,

die meisten etwas größeren Rotoren haben alle 5 Flügel die sind doch nicht alle dumm wenn sie die Bauen??
Wäre Dein Test denn für mich aussagekräftig von 2 auf 3 Flügel zu gehen, sind die 3 Flügel dann auch schmaler wie die 2 davor??
Aber werde gespannt auf deinen Versuch warten :)
Ich meine versuchen kann ich es ja mal denn die Rotation wird mit Sicherheit gleichmäßiger sein und ich habe nicht mehr so ein auf wippen des Rotors wieviel Leistung ich dabei verliere müssen wir dann mal sehen, wenn ich schneller laufen lassen kann weil er nicht mehr wippt bekomme ich auch mehr Leistung aus dem Rotor denke ich.
Aber mit Gewissheit kann ich es nicht sagen, Probieren geht halt immer über Studieren :idea: :geek:

Lg Udo
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

Beitragvon herbk » Do 21. Jan 2016, 21:08

Hi Udo,
die meisten etwas größeren Rotoren haben alle 5 Flügel die sind doch nicht alle dumm wenn sie die Bauen??
sicher nicht, aber bei professionellen Herstellern geht es auch um die Investitionen die irgendwann ja wieder zurückkommen sollen...

Wenn man Gedanklich davon ausgeht, dass zum Erziehlen einer bestimmten Rotorleistung einbestimmter Prozentsatz des Umfangs durch Flügel abgedeckt sein soll, so kann ich diesen Prozentsatz beim Vergrößern des Durchmessers
a.: durch breitere Flügel, oder
b.: durch mehr Flügel erreichen

Für breitere Flügel benötige ich neue Werkzeuge (Formen), für mehr Flügel nicht. ;)

Und: ja, ich unterstelle, dass der 5 Flügler ruhiger läuft, weil die Kraftspitzen jedes einzelnen Flügels kleiner werden.

Wäre Dein Test denn für mich aussagekräftig
Bei 50cm Rotordurchmesser sicher nur bedingt. Allerdings habe ich auch schon längere Arme gemacht, mit denen ich die Flügel (zumindest im Freien) auch mal versuchen möchte. Für's Erste werde ich erst mal die vorhandenen Flügel verwenden.

wenn ich schneller laufen lassen kann
falls er dann schneller läuft... ich denke eher, das tsr geht zurück...
Gruß Herbert
herbk
 
Beiträge: 1066
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 06:49
Wohnort: 91575 WIndsbach

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Do 21. Jan 2016, 21:20

Hallo Udo,

Je mehr Flügel um so langsamer wird er.Ist bei jedem Windradart so.Das habe gesehen bei Savonius,der Dzrchströmrotor hat 3 Flüger und ist langsamer als normale Savonius mit 2 Flügel.Habe einen Dreiflügler gebaut ,war nicht zufrieden.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 22. Jan 2016, 07:38

Hi Herbert,

Es ist ja nicht so als würde ich Dir das nicht glauben das 3 Flügel einen höheren TSR Wert haben werden als 5.

Nur wenn ich den Rotor aber nicht Ruhig bekomme nützt mich der ja dann auch nichts :(
Der Rotor den ich jetzt habe würde Locker 150U/Min und vielleicht auch noch etwas mehr machen, wenn ich ihn dann 1:4 Übersetze würde in der Übersetzung wo er biss jetzt die meiste Kraft geschöpft hat dann wären das am Geni 600U und ich denke das man so um die 4-5KW aus dem Geni holen könnte. Nur möchte ich dann nicht in der nähe dieses Rotors sein.
Wie gesagt das Problem habe ich im Freilauf nicht, da macht er über 100U/min ohne das große Bewegungen im Mast entstehen, also wird es nicht so sein,das er eine große Unwucht haben wird oder?
Und vielleicht ja... ist die Konstruktion des Mastes oder sogar der Welle etwas zu klein, oder zu schwach wenn die Kräfte von 10m oder mehr an ihm zerren.

Der Mast mit 800x 800mm aus 80x80x6mm Winkeleisen verschweißt und noch mal verschraubt denke ich ist ausreichend.
Statisch berechnet habe ich den Mast allerdings nicht ,eher aus dem Bauch heraus gebaut, das Windrad war ja auch ursprünglich etwas kleiner gedacht :)
Wenn ich jetzt 5 Flügel nehme und dadurch einen Ruhigen Lauf bekomme, praktisch die Windlast besser verteilen kann also den Moment der entsteht wenn der Flügel nach vorne Zieht etwas Kürzer machen kann, bekomme ich vielleicht das Aufschaukeln besser weg das ist der Plan.

Wenn ich jetzt dadurch statt, sagen wir mal bei 12m 160U nur 140 U habe würde und dadurch einen ruhigen Lauf bekomme, kann ich gerne au die 20U verzichten.
Das habe ich gemeint mit schneller Laufen lassen kann, jetzt versuche ich ihn ja auf 100U ein zu dämmen,damit er nicht auf schaukelt, aber alles nur Theorie.

Ich wollte ja auch die Flügel wie Du es oben ja schon beschrieben hast, die Flügel kleiner machen, um eine nicht zu große Abdeckung der Angriffsfläche des Rotors zu haben.
Der Anlauf des Rotors wir auf jedenfalls besser werden, weil es schneller geht bis der nächste Flügel im Wind steht.
Ich muss ja jetzt das beste daraus machen einen neuen Mast werde ich mit Sicherheit nicht bauen:-) da wird eher der Flügel wieder kleiner ;)

Lg Udo
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 22. Jan 2016, 16:49

Hallo,

So WTT 5000s heute gekommen und sofort verarbeitet:-)
We ist auch schon umgestellt das ich mit 30Volt anfange mit Leistung.

Leider nicht viel Wind Heute oder besser gesagt wieder Süd Ost dann steht wieder das Haus im Weg aber es dreht früher als mein Großer :shock:

Lg Udo
Dateianhänge
kjhkg 029.jpg
kjhkg 029.jpg (46.7 KiB) 7822-mal betrachtet
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 23. Jan 2016, 08:30

Guten Morgen,

Süd West Wind :)

Die stärke des Windes kann ich leider immer noch nicht Messen habe es gestern vor lauter Montage des WTT vergessen neue Batterien in die Außenanlage zu setzten :(
Nach Einschätzung sind es oben am Windrad ca 4-5m ,H Rotor läuft wie eine eins und ist im 500Volt einspeise Modus das WTT hat nur 95Watt :(
es ist aber auch locker 4m Tiefer als der der H Rotor.
Wenn ich das WTT vom WE nehme kommt es aber sehr schnell auf Touren und es ist deutlich lauter als der H ;) was mich aber jetzt verwundert warum es im Betrieb nicht so schnell ist und so wenig Watt bringt ,es seht nichts davor aus dieser Windrichtung.
Aber ich glaube schon das 4m höher der Wind bedeuten stärker ist als in dem Bereich wo es jetzt steht. vielleicht sollte ich noch ein Zwischenstück von 2m dazwischen schrauben dann haben wir klare Verhältnisse.

Lg udo
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

VorherigeNächste

Zurück zu Darrieus-Rotor



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste