Lenz Rotor aber billig !!!

Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Ilias » Do 9. Jun 2011, 15:49

ok dann lieg ich ja doch nicht so ganz daneben :mrgreen:
darf ich nochmal so unverschämt sein um dich zu fragen nach dem du ja bestens über mein problem weist, welchen drahtdurchmesser du mir empfehlen würdest und welche länge/windungen und vielleicht wenns geht daten zu spannung und drehzahl geben könntest?
dann kann ich morgen schon den draht und die magnete bestellen.
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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Bernd » Do 9. Jun 2011, 16:17

Hmm ... also Drehzahl und zugehörige Spannung hatte ich in meinem Beispiel doch schon genannt, oder
was wolltest du jetzt noch genau wissen?
Es waren 500 U/min bei denen dann 14 Volt anstehen würden. Unter diesen Bedingungen hätte der
Generator 0,44 Ohm.
Das alles gilt übrigens nur wenn du einen sehr sehr kleinen Luftspalt, so wie ihn auch Manfred nutzte,
realisieren kannst. Jedes zehntel Millimeter mehr ist bei dieser Bauart verherend. Das zeigen gut Manfreds
Messungen. Das ist ein Unterschied zum normalen Scheibengenerator, da ist es nicht so kritisch.
Bei "deinem" muss der Luftspalt so klein als möglich bleiben.
Klein heisst 1mm oder besser noch weniger. Wird er grösser waren alle Berechnungen hinfällig und die
Spannungsausbeute sinkt deutlich.

Den nötigen Draht können wir über das zur Verfügung stehende Kupfer- bzw. Spulenvolumen bestimmen.
Das Kupfervolumen beträgt bei Manfreds Version : 5 Meter Draht von 0,5mm Durchmesser.
Der neue Draht muss nur : 5 Meter durch Faktor 7,37 = 0,71m lang sein.
Verteile das Volumen von 5m mit 0,5mm Durchmesser auf eine 0,68m lange Drahtlänge und du kennst die Dicke
des neuen Drahtes. Du kannst auch das Volumen des 0,5mm Drahtes mal 7,37 rechnen, ist vielleicht einfacher.

Ich komme da auf ca. 1,44mm² was einem Drahtdurchmesser von ca. 1,35mm entspricht.

Wie ich anfangs schon schrieb ist diese Bauform schwer zu berechnen und das beste ist was Manfred machte,
nämlich die Magnetscheibe zu bauen und dann mit einer Testspule zu messen. Das würde ich auch Dir empfehlen.

Wenn du eine andere Drahtdicke wählst dann gilt (bei gleichem Spulenvolumen):
Je dicker der Draht, desto höhere Drehzahl nötig, dafür auch höhere Leistung möglich. Umgekehrt gilt:
Je dünner der Draht, desto geringere Drehzahl aber auch umso kleinere Leistung möglich.

Vor hohen Drehzahlen DARF deine Konstruktion "keine Angst haben" denn sie sollte locker ein vielfaches der Drehzahl
für den Ladebeginn aushalten, sonst wird sie unweigerlich zerstört werden bei Starkwind.
Wenn der Ladebeginn bei unseren beispielhaft genannten 500 U/min liegt, dann sollten auch 3000 U/min und mehr für den
Generator kein Problem darstellen, denn diese Drehzahl wird er dann sicher mal erreichen, vielleicht auch deutlich mehr.

Grüsse

Bernd
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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Ekofun » Do 9. Jun 2011, 17:28

[quote][/quote]

Hallo Ilias,

habe gleiche geschrieben was auch Bernd geschrieben hat über Leistung,Drahtdicke und Drehzahl und bin fro das ich kein Spinereien schreibe.

Hallo Bernd,

habe Dir eine Bildliche Erklährung geschriben über dise unglükliche Formel,hast aber noch Beitrag nicht gesehen,der ist auf Seite 7 oder 8.

Glaube damit were Misverständnis zwischen uns beide aus der Welt.!?

Grüße

Ekofun
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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Ekofun » Do 9. Jun 2011, 17:28

Hallo Ilias,

habe gleiche geschrieben was auch Bernd geschrieben hat über Leistung,Drahtdicke und Drehzahl und bin fro das ich keine Spinereien schreibe.

Hallo Bernd,

habe Dir eine Bildliche Erklährung geschriben über dise unglükliche Formel,hast aber noch Beitrag nicht gesehen,der ist auf Seite 7 oder 8.

Glaube damit were Misverständnis zwischen uns beide aus der Welt.!?

Grüße

Ekofun[/quote]
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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Ilias » Do 9. Jun 2011, 17:50

hallo und danke für die antworten. also ich könnte ca. 2 m - 1,35mm draht ins volumen einbringen. das entspricht ca.28 windungen.
diese 3000 U/min sollten selbst bei holz möglich sein ohne zu zerfetzen. das problem wird sein das das jedes material bei so hohen drehzahlen anfängt zu schwingen. egal wie sauber die scheibe gedreht ist, die magnete die auch noch verklebt werden können niemals 100% ausgewuchtet sein. da wird ein spalt von 1mm den man auch mit einfachen mittel " hoffentlich" realisieren kann, ganz schön knapp. deswegen ist glaube ich weniger besser.
ok wenn nix grobes mehr anliegt bestelle ich morgen früh 1,35mm draht und die 20mm D x 8mm magnette. für den draht werden ca 20 euro draufgehen und die magnete kosten bei der stückzahl 1,57 euro pro magnet + 5,50 Euro versandkosten.
was die anderen kosten angeht muss ich schauen. 2 lager fallen an und ne pvc scheibe die welle aus alu vollmaterial die auf der drehbank bearbeitet werden muss, der rest wird aus holz.
wünscht mir viel glück :roll:

@bernd: ich hab leider nicht die möglichkeit zu testen da ich keine werkstatt habe. mein bruder ist schlosser und kann mir ab und an in seiner mittagspause kleinigkeiten anfertigen. sonst leider nichts.
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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Ekofun » Do 9. Jun 2011, 19:10

Hallo Ilias,

nein es ligt nicht grobes vor,habe nur eine Frage: Rotor ist vom Holz warum nicht vom Eisen? Und wenn schon vom Holz nimm Multiplex,habe gehört der ist sehr robust,wenn das stimmt.Bernd macht auch seine Geni aus Multiplex.

Grüße

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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Ilias » Do 9. Jun 2011, 19:17

ich dachte der sollte nicht aus eisen da sich dann irgendwas mit den polen der magente passiert. weis da nicht mehr genau.
ich hab auf seite 6-7 ? eine skizze gemacht wie der geni aussehen wird.
das ist übrigens nicht der klasische scheiben geni wie die meisten das machen. rotor bekommt die magnete und oben und unten werden als stator die spulen angebracht.
beim normalen scheibengeni sitzen ja in der mitte die spulen und oben und unten davon die magnete.
deswegen ist es auch so wichtig das der spalt so extrem winzig von 1mm ist.
und ich hab auch schon an multiplex für die gesammte konstruktion gedacht mal schauen in welche stärken ich die platten bekomme. danke nochmal für den hinweis.
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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Bernd » Do 9. Jun 2011, 21:10

hallo und danke für die antworten. also ich könnte ca. 2 m - 1,35mm draht ins volumen einbringen. das entspricht ca.28 windungen.

Kannst du mir mal erläutern wie du auf 2m kommst. Ich errechnete Platz für 70cm. ?
Wieso ist nach deiner Rechnung 3x mehr Platz im Spulenvolumen vorhanden ?
Der Spulenträger sowie überhaupt alles was vom bewegten Magnetfeld getroffen werden könnte darf nicht aus Metall bestehen.
Sollen die Magnete in die Magnetscheibe eingelassen werden, so wie bei Manfreds Generator, dann darf die Magnetscheibe
natürlich nicht aus Eisen bestehen.

Grüsse

Bernd
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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Ilias » Do 9. Jun 2011, 21:39

der platz reichte ja für 5-6m 0,5mm draht. durch den spanungsverlust von 103 v auf 14v haben wir nur noch 70cm draht um die 14v spanung zu erreichen bei gleicher drehzahl.
das volum wo der 5-6 m lange 0,5mm draht war ist ja immer noch da. die 2 m - 1,3mm bassieren theoretisch wenn ganz sauber gearbeit wird. wenn ich recht errinnere war das volum der spulen ID 20mm - AD 29mm und H 5mm.
bei 5mm bekomme ich ca. 4 windungen und vom ID zum AD ca 7 windungen. 4 x 7 =28 windungen. das macht bei mittleren ca. D 24 - 75mm pro windung. 75 x 28 = 2090mm.
bitte korrigieren wenns falsch ist.
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Re: Lenz Rotor aber billig !!!

Beitragvon Bernd » Do 9. Jun 2011, 21:51

Hmm ich hatte das ja heute vorgerechnet wie das mit dem Volumen aussieht.
Du solltest vom tatsächlichen Volumen ausgehen, dem Drahtvolumen.
Wenn der Draht 7,37 mal kürzer ausfallen kann, dann kann sein Querschnitt 7,37 mal grösser werden
um das gleiche Volumen zu bilden.
Der "alte" 0,5mm Draht hat einen Querschnitt von 0,196 mm².
0,196 x 7,37 = 1,44 mm²
70cm Draht von 1,44 mm² füllen also das gleiche Volumen wie zuvor 5m 0,5mm Draht.
Habe ich mich verrechnet oder mache ich einen Denkfehler ?

Solltest du 2m Draht mit 1,3mm Durchmesser bei gleicher Spulengrösse unterbringen können, was ich wie gesagt noch
nicht glaube, dann hätte der komplette Generator ca. 1,2 Ohm Gesamtwiderstand, fast 3 mal
mehr als in meinem Beispiel. Der Ladebeginn würde deutlich sinken aber die Maximalleistung ebenfalls.
Mehr als ca. 100 Watt Leistungsabgabe an 14 Volt wären dann nicht mehr drinn.

Grüsse

Bernd
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