von Bernd » Do 9. Jun 2011, 16:17
Hmm ... also Drehzahl und zugehörige Spannung hatte ich in meinem Beispiel doch schon genannt, oder
was wolltest du jetzt noch genau wissen?
Es waren 500 U/min bei denen dann 14 Volt anstehen würden. Unter diesen Bedingungen hätte der
Generator 0,44 Ohm.
Das alles gilt übrigens nur wenn du einen sehr sehr kleinen Luftspalt, so wie ihn auch Manfred nutzte,
realisieren kannst. Jedes zehntel Millimeter mehr ist bei dieser Bauart verherend. Das zeigen gut Manfreds
Messungen. Das ist ein Unterschied zum normalen Scheibengenerator, da ist es nicht so kritisch.
Bei "deinem" muss der Luftspalt so klein als möglich bleiben.
Klein heisst 1mm oder besser noch weniger. Wird er grösser waren alle Berechnungen hinfällig und die
Spannungsausbeute sinkt deutlich.
Den nötigen Draht können wir über das zur Verfügung stehende Kupfer- bzw. Spulenvolumen bestimmen.
Das Kupfervolumen beträgt bei Manfreds Version : 5 Meter Draht von 0,5mm Durchmesser.
Der neue Draht muss nur : 5 Meter durch Faktor 7,37 = 0,71m lang sein.
Verteile das Volumen von 5m mit 0,5mm Durchmesser auf eine 0,68m lange Drahtlänge und du kennst die Dicke
des neuen Drahtes. Du kannst auch das Volumen des 0,5mm Drahtes mal 7,37 rechnen, ist vielleicht einfacher.
Ich komme da auf ca. 1,44mm² was einem Drahtdurchmesser von ca. 1,35mm entspricht.
Wie ich anfangs schon schrieb ist diese Bauform schwer zu berechnen und das beste ist was Manfred machte,
nämlich die Magnetscheibe zu bauen und dann mit einer Testspule zu messen. Das würde ich auch Dir empfehlen.
Wenn du eine andere Drahtdicke wählst dann gilt (bei gleichem Spulenvolumen):
Je dicker der Draht, desto höhere Drehzahl nötig, dafür auch höhere Leistung möglich. Umgekehrt gilt:
Je dünner der Draht, desto geringere Drehzahl aber auch umso kleinere Leistung möglich.
Vor hohen Drehzahlen DARF deine Konstruktion "keine Angst haben" denn sie sollte locker ein vielfaches der Drehzahl
für den Ladebeginn aushalten, sonst wird sie unweigerlich zerstört werden bei Starkwind.
Wenn der Ladebeginn bei unseren beispielhaft genannten 500 U/min liegt, dann sollten auch 3000 U/min und mehr für den
Generator kein Problem darstellen, denn diese Drehzahl wird er dann sicher mal erreichen, vielleicht auch deutlich mehr.
Grüsse
Bernd