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Kopplung

BeitragVerfasst: So 26. Feb 2012, 17:06
von bambuz
Mir fehlt leider das nötige Fachwissen. Ist es möglich Generatoren zu koppeln um eine höhere Ausgangsspannung zu erhalten? Ist dafür eine Elektronik nötig? Ich stelle mir vor dass die erzeugte Spannung von einen Windrad das andere antreibt, oder ausbremst. Ließe das sich mit Dioden lösen? Wäre es auch möglich die Generatoren parallel zu schalten? Wenn ja, wie schaltet man Wechselstrom parallel?
Ich habe die Suche bei Google bemüht und die im Forum aber leider nichts passendes gefunden.

Re: Kopplung

BeitragVerfasst: So 26. Feb 2012, 17:27
von Ekofun
Hallo Bambuz,

nach meinem könntnissen kann man Genis (drehstrom) parallel schalten,aber die müssen gleich sein,also gleiche Fasenspanunge,Innen Wiederstände ect.Also ganz gleiche Maschienen dann kann man sie Parallel schalten,ohne Dieode,so wie sie sind.
3 oder mehrere Genis die gleich sind könnte man parallel schalten.Maschienen sollen keine elektrische Abweichnungen haben.

Sehen Sie hier:
DSCI0236.JPG
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Grüße

Ekofun

Re: Kopplung

BeitragVerfasst: So 26. Feb 2012, 17:28
von andreas
Hallo,

eine Kopplung von unabhängig angetriebenen Generatoren ist nur bei Gleichspannung möglich. Also üblicherweise hinter dem Gleichrichter zusammenschalten. Dort ist dann eine Reihen- oder eine Parallelschaltung möglich.

Wechselspannungsgeneratoren kannst Du nur bei starrer Kopplung (gemeinsame Welle) und gleicher Polzahl sowie gleicher Phasenanzahl nach sorgfältiger Phasenwinkeljustage zusammenschalten. Das kommt in der Praxis kaum vor - es sei denn, man baut das extra so auf.

MfG. Andreas

Re: Kopplung

BeitragVerfasst: So 26. Feb 2012, 18:04
von bambuz
Die Spannung und Frequenz kann ich bei einem Windgenerator ja nicht beeinflussen, das hängt ja vom Wind ab. Interessanter (warum habe ich da nicht selber daran gedacht) finde ich es die Spannungen nach dem Gleichrichter zu koppeln. Wenn der eine Generator also gerade 30V, der andere 40V liefert erhält der Wechselrichter 70V?

Re: Kopplung

BeitragVerfasst: So 26. Feb 2012, 18:15
von Ekofun
Hallo,

ja, wenn die nach Gleichrichtung in Reihe geschaltett sind.Aber Frequenz ist auch bei wechselhaften Drehzahl bei beiden Genis gleich,die müssen nur gleiche Übersetzung(Getriebe) haben,und Elektrisch auch gleich sein.

Grüße

Ekofun

Re: Kopplung

BeitragVerfasst: So 26. Feb 2012, 18:33
von bambuz
Das verstehe ich nicht. Wenn ein Generator langsam dreht ändert sich die Polung auch langsamer oder? Also ist die Frequenz bei wechselnden Drehzahlen nicht gleich. Und gleich schnell werden 2 identische Generatoren an 2 identischen Windrädern NIE drehen. Stimmts?

Re: Kopplung

BeitragVerfasst: So 26. Feb 2012, 18:58
von Ekofun
Hallo Bambuz,

da haben Sie Recht,ich bin davon ausgengangen das es 2 Genie auf einem Windrad befestigt sind,eine gemeinsame Getriebe haben,dann drehen Genis auch glech.Bei zwei verschidenen Windrädern ist das nicht möglich,dann musten auch Windräder Haargenau gleich sein so dass sie auch gleche Drehzahlen bei gleichem Wind haben,aber solche Aufwand macht keine und hat kein Sinn,denke mal.Einfach nach Glechrichtung in Reihe oder Parallel(Geni be parallel müssen glech sein) schalten.In Reihe gehts immer ohne Probleme.

Grüße

Ekofun

Re: Kopplung

BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2012, 08:31
von sombrero
Da ist eigentlich alles gesagt, parallel schalten von Generatoren im Wechselspannungsbereich ist möglich aber schwierig. Im Kraftwerksbereich wird das ständig gemacht.
Die haben aber andere Möglichkeiten.
Nur Frequenz, Phasenlage und Spannung müssen in etwa übereinstimmen. Dann kann man parallel schalten. Die drei Sachen aber gleichzeitig?
Phasenlage ist die Frage ob zu dem Schaltzeitpunkt auch beide Halbwellen
ansteigen bzw absteigen. Auf keinen Fall gegensätzlich sind. Das ist Bedingung. Aber man kriegt das nie hin bei Windgeneratoren. Ein Lottogewinn ist wahrscheinlicher.
Nach der Gleichrichtung kann man Gen. in Serie mit einzelner Glättung durch Elko, oder parallel schalten. Das geht ohne Probleme.
Der schwächere Gen. läuft bei Parallelbetrieb eventuell im Leerlauf nebenher wenn Spannungen nicht ungefähr gleich sind. Ein bischen wird aber der stärkere im Betrieb
heruntergezogen der schwächere angehoben.

mfG Peter Sombrero