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Holz

BeitragVerfasst: Do 20. Dez 2012, 13:14
von Rollergert
http://www.ndr.de/regional/niedersachse ... er109.html

Ich bin nach wie vor von dem Werkstoff "Holz" als Baustoff der Zukunft überzeugt.
Leider fehlt zunehmend das Wissen, um hochbelastbare Konstruktionen mit überlegener Dauerfestigkeit zu erstellen, weil zu lange auf Metall und jetzt zunehmend auch auf Compoundwerkstoffe gesetzt wurde.

Re: Holz

BeitragVerfasst: Do 20. Dez 2012, 13:50
von Bernd
Ich finde es auch faszinierend das diese Leute es tatsächlich geagt haben alle anderen Konstrukteure vor den Kopf
zu stossen und so ein riesen Ding aus Holz zu bauen. Holz ist einfach ein super Werkstoff.
Ich habe ebenfalls vor einen Masten aus Holz für mein Windrad in den Garten zu setzen.

Grüsse

Bernd

Re: Holz

BeitragVerfasst: Do 20. Dez 2012, 14:03
von Rollergert
Nicht die schlechteste Entschweidung.
Der Sender Gleiwitz, der allerdings in einem anderen Zusammenhang traurige Berühmtheit erlangt hat, hält aber darüber hinaus auch noch einen Rekord:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Gleiwitz

Das ist aber immer noch nicht das, was man mit Holz (oder Bambus) tatsächlich noch darüber hinaus verwirklichen könnte.


Grüße
Gert

Re: Holz

BeitragVerfasst: Do 20. Dez 2012, 14:18
von Arowana
Hab doch gewusst da war noch was :D
Hier der Link von vor ca 1/2 Jahr: http://wirtschaft.t-online.de/windkraftanlage-aus-holz-soll-weltmarkt-erobern/id_57803832/index

Gruß
Michael

Re: Holz

BeitragVerfasst: Do 20. Dez 2012, 14:19
von Bernd
Eine unglaubliche Leistung der Erbauer des Turms in Gleiwitz, aber auch des (Lärchen)Holzes.
Das Ding steht seit 1935 und ist immer noch nicht verwittert ??
Auch sein Äusseres wirkt so filigran das man aus der Entfernung an einen Stahlgittermast denkt.
Das er bei den dünnen Bauteilen aus Holz sein könnte würde man zunächst nicht annehmen.
Tolles Ding.

Grüsse

Bernd

Re: Holz

BeitragVerfasst: Do 20. Dez 2012, 14:54
von Rollergert
Ja, beeindruckt mich auch immer wieder.
Ein solcher Mast aus GFK oder CFK wäre nach dreißig, vierzig Jahren hinüber gewesen.
Und dann einige hundert Tonnen schwer entsorgbarer Sondermüll.

Den Holzturm kann man dann immer noch verheizen. :lol:
Auf jeden Fall aber besser verwerten.

Es gibt auch noch andere Gründe, bei solchen Sachen Holz zu verwenden.
Die bessere Wöhlerkurve gegenüber Baustahl ist nur einer.
Der fast nicht vorhandene eigene elektromagnetische Einfluß auf das Abstrahlverhalten der Antenne z.B.
Dazu kommt noch eine hohe Eigendämpfung bei Schwingungen gegenüber Metall, aber auch Compound.

Deswegen ist auch der Holzpropeller bis heute aus der Fliegerei nicht verschwunden.
Der ist nicht nur leichter, sondern vor allem leiser als die Metall- und Plastikbrüder.

Re: Holz

BeitragVerfasst: Sa 25. Mai 2013, 12:55
von Manfred
Rollergert hat geschrieben:http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/timbertower109.html

Ich bin nach wie vor von dem Werkstoff "Holz" als Baustoff der der Vergangenheit und der Zukunft überzeugt.
Leider fehlt zunehmend das Wissen, um hochbelastbare Konstruktionen mit überlegener Dauerfestigkeit zu erstellen, weil zu lange auf Metall und jetzt zunehmend auch auf Compoundwerkstoffe gesetzt wurde.

Hallo Gert, deinen Text habe ich mit der roten Einfügung erweitert. Und warum............darum http://www.swr.de/schaetze-der-welt/-/i ... ry/fjqrlb/ Bild # 5 , die Verklärungskirche, gebaut aus Holz und ohne Nagel im Jahr 1714.
Das Wissen ist noch vorhanden, aber in unserer Gesellschaft nicht mehr zu bezahlen und darum auch nicht mehr gefragt. Der Baum wird im Winter gefällt, kommt dann für ein Jahr ins Wasser, der Troknungsprozess dauert, das wurden dann die Balken für die Fachwerke und Dachstühle in den alten Häusern, die Reste kamen dann in den Ofen. Recycling, das kannten die Alten nicht, haben es aber perfekt praktiziert.
Ein russisches Blockhaus aus Rundbalken, das war, ist und bleibt einer meiner Träume.

Grüße Manfred